Motivationsschreiben, vom Büro ins Handwerk. Brauche wirklich Tipps.
Hallo zusammen,
[M20] Schließe dieses Jahr meine Ausbildung als Verwaltungsfachangestellter ab und möchte mich einmal umorientieren (Handwerk/Steinmetz). Habe ein Motivationsschreiben erstellt weiß aber nicht wie das wirkt.
Alle benötigten Informationen findet ihr auch im Schreiben selber (und nach dem Schreiben erzähle ich noch was warum der wechsel)
Ich wäre wirklich sehr dankbar über jeden noch so kleinen Vorschlag
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Motivationsschreiben
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit bewerbe ich mich um eine Stelle in Ihrem Steinmetz- und Denkmalschutzbetrieb, da ich mich beruflich neu orientieren und künftig in einem handwerklichen, praxisnahen Umfeld arbeiten möchte.
Derzeit befinde ich mich in den letzten Monaten meiner Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten, die ich in diesem Jahr erfolgreich abschließen werde. Während dieser Zeit konnte ich meine Zuverlässigkeit, Disziplin und Leistungsbereitschaft unter Beweis stellen und habe durchgehend gute schulische Leistungen erbracht. Dennoch habe ich festgestellt, dass eine überwiegend bürogebundene Tätigkeit nicht meinen persönlichen Interessen und Stärken entspricht.
[Soll ich erwähnen das ich Kentnisse in Excel, Word etc. habe?]
Mein Interesse gilt vielmehr praktischer, körperlicher Arbeit im Freien. Durch meine regelmäßige Tätigkeit in der Land- und Forstwirtschaft bin ich an körperliche Belastung gewöhnt und arbeite gerne bei unterschiedlichsten Wetterbedingungen. Dabei habe ich gelernt, verantwortungsbewusst, ausdauernd und sorgfältig zu arbeiten.
Ein erster Einblick in das Steinmetzhandwerk wurde mir bereits während eines einwöchigen Praktikums in der 9. Klasse ermöglicht. Auch wenn dies einige Jahre [6] zurückliegt, ist mir diese Erfahrung positiv in Erinnerung geblieben und hat mein Interesse an diesem Berufsfeld nachhaltig geprägt.
[Leider kein Nachweis]
Besonders reizvoll finde ich die Verbindung aus handwerklicher Tätigkeit und dem Erhalt historischer Bausubstanz. Mein ausgeprägtes Interesse an Geschichte, welches ich auch im Leistungskurs während meines Abiturs vertieft habe, motiviert mich zusätzlich, im Bereich Denkmalschutz tätig zu werden und aktiv zum Erhalt kulturellen Erbes beizutragen.
In meiner Freizeit bin ich zudem sehr aktiv, unter anderem in mehreren Vereinen engagiert, was meine Teamfähigkeit und mein Verantwortungsbewusstsein stärkt. Auch sportliche Aktivitäten wie Fahrradfahren gehören zu meinem Alltag.
Ich bin motiviert, Neues zu lernen, mich handwerklich weiterzuentwickeln und mich langfristig in Ihrem Betrieb einzubringen. Über die Möglichkeit, mich persönlich bei Ihnen vorzustellen, würde ich mich sehr freuen.
Mit freundlichen Grüßen Hugo der 1. Von Sachenhausen
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Wie versprochen gehe ich noch ein bisschen drauf ein warum ich vom Büro weg möchte. Also wie gesagt bin eigentlich einser Schüler mir wurde auch von der Kommune ein Duales Studium als Weiterbildung etc. angeboten, aber ich will nicht. Ich kann es mir nicht vorstellen 50 Jahre + in diesem Beruf jeden Wochentag 8 Stunden zu verbringen und auf den Bildschirm zu starren.
Mir ist bewusst dadurch verliere ich die Vorzüge vom ÖD und auch gute Karriere sowie Gehaltschancen, aber ich kann es nicht mehr.
Jeden Tag sitzen ist nicht meins.
Zudem erhoffe ich mir, dass wenn ich meine "neue" Ausbildung abschließe und ich alt werde und meine Körper nachgibt die beide Berufe kombinieren und mit mitte 30 wieder in eine Behörde arbeiten kann halb büro, halb draußen etc. und als sachkundiger halt denkmalschutz überprüfe.
Vielen Dank für jede Antwort.