u/Alone_Internet_11

In unserer WEG überlegen wir, eine bestehende Ladeinfrastruktur künftig selbst zu betreiben statt über einen externen Betreiber.

Rahmendaten:

  • Gesamtanlage bzw. Ladepunkte vollständig im Besitz der WEG bzw. einzelner Eigentümer
  • Betrieb derzeit vollständig über externen Anbieter (Backend, Nutzerverwaltung, Strombezug, Abrechnung)
  • ca 30 Mennekes Amtron Professional mit zentralem Lastmanagement
  • Je Ladepunkt nur ein Benutzer
  • RFID-basierte Freischaltung
  • zentrale Mobilfunkanbindung aus der Tiefgarage vorhanden

Hintergrund:

Die Grundgebühren und insbesondere der Strompreis liegen deutlich über Marktpreis. Aktuell daher nur 6 Nutzer. Bewohner die das durch die Lage der Parkplätze können laden über ihre eigenen Haushaltssteckdosen, obwohl Wallbox vorhanden.

Ziel wäre:

  • Betreiber ablösen
  • eigenes OCPP-Backend lizenzieren
  • Strom direkt über die WEG, WEG-interne Verrechnung
  • Hausverwaltung ist grundsätzlich willig, möchte aber nicht dauerhaft Einzelabrechnungen oder gar Nutzersupport übernehmen
  • möglichst schlanke Softwarelösung ohne unnötige öffentliche Ladefunktionen

Mich interessieren konkrete Erfahrungen:

  • Hat jemand in einer WEG / TG ein ähnliches Setup? Mit oder ohne Backend?
  • Welche Backends sind für kleine geschlossene Nutzergruppen sinnvoll?
  • Lief der Wechsel auf ein anderes Backend problemlos?
  • Wie organisiert man den RFID-Betrieb?
  • Wie werden Kosten jenseits des Leistungsstroms verteilt?
  • Wo lagen die praktischen Stolpersteine?

Unsere Gesamt-WEG hat 80 Eigentümer mit teilweise heftigen Ablehnungen gegen Elektromobilität. Daher wäre super, wenn wir ein paar Ideen bekommen könnten, wie man das für den kleinen Kreis der Nutzer kostengünstiger als bisher, aber trotzdem möglichst "unsichtbar" für die Gesamteigentümerschaft - wie bisher - abwickelt.

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u/Alone_Internet_11 — 14 days ago