u/Admirable_Class3086

Image 1 — Kabel und Dampfbremse
Image 2 — Kabel und Dampfbremse
Image 3 — Kabel und Dampfbremse

Kabel und Dampfbremse

Erneuern gerade die Dämmung im OG. Ich frage mich jetzt wie ich die Kabel (meisten Bestand) führen bzw. die Dampfbremse anbringen soll. Die Kabel sind meistens in Strängen verlegt worden und zweigen dann entsprechend ab.

Einerseits sagt man ja, das man Durchdringungen der DB möglichst vermeiden soll, und das wären nicht gerade wenige. Viele Kabel müsste ich erst raus und dann wieder reinführen. Auch wird es dann an den Anschlussstellen am Putz kompliziert, weil ich die Kabel erstmal rausspitzen müsste.

Andererseits würde ich so an die Kabel nur schwer bzw. im Notfall nur von oben rankommen. Kann auch nicht sagen ob die Kabel lang genug sind um sie in der Installationsebene führen zu können.

Irgendwelche Tipps?

u/Admirable_Class3086 — 2 days ago

Fenstertausch und Feuchtigkeit

Mittwoch sollen die Fenster ausgebaut werden. Da wir die Laibungen bearbeiten müssen (Glattstrich) erfolgt der Einbau erst am folgenden Dienstag. Sind also gute 5-6 Tage ohne Fenster (Dachfenster bleiben). Natürlich wird das Wetter im Süden nach 4 Wochen Trockenheit jetzt schlecht.

Plan war die Fensteröffnungen so gut es geht mit Baufolie und ggfs. Holzlatten Regen-/Winddicht abzukleben. Parallel läuft ja innen der Betrieb weiter (Dämmung etc).

Hab dazu mal die KI gefragt und die macht mich jetzt wegen der eindringenden Feuchtigkeit komplett kirre, und ich krieg jetzt auch Panik. Kann das so oder ist ein Feuchteschaden vorprogrammiert?

u/Admirable_Class3086 — 4 days ago

Sanierung gedämmter Spitzboden

Wir erneuern in unserem Haus von 1987 die Zwischensparrendämmung. Bisher war in den Schrägen bis zum First und in der obersten Geschossdecke (Kehlbalkendecke) alukaschierte Glaswolle verbaut. Wir würden gerne Holzfaser verwenden. Feuchtevariable Dampfbremse (Intello Plus) an den Schrägen bis zum First hoch. Dämmung in den Kehlbalken dient damit ja eigentlich nur dem Schallschutz. Bodenbelag im Spitzboden sind derzeit Spanplatten.

Soweit, so gut. Ich frage mich jetzt aber nur, wohin bzw. wie die ganze Feuchtigkeit von den Wohnräumen im Spitzboden entweichen soll? Diese kann ja mehr oder weniger ungehindert nach oben steigen. Wir haben ein altes Dachaustiegsfenster im Spitzboden, da besteht wahrscheinlich das Risiko, dass im Winter die Feuchtigkeit da kondensiert, oder? Wie werden gedämmte Spitzböden normalerweise ausgeführt?

reddit.com
u/Admirable_Class3086 — 4 days ago

Möchten ein Fenster zu einer bodentiefe Terassentüre umbauen, und haben hierfür bereits das Mauerwerk bis auf die Betondecke geöffnet. Mauerwerkssperre ist noch intakt. Kann ich darauf einfach die Türe setzen oder ist eine weitere Abdichtung empfehlenswert? Ist der Anschluss sonst irgendwie weiter zu bearbeiten? Laibungen müssen natürlich noch beigeputzt werden, Estrich + Dämmung wird dann auch noch ergänzt.

u/Admirable_Class3086 — 9 days ago

Bei mir liegt der Sparren auf dem Ringanker auf. Wo würdet ihr die Dampfbremse anbringen? Spricht etwas dagegen die auf dem Sparren festzukleben und ggfs. mit einer Latte zu fixieren? Oder muss ich diese bis auf den Putz runterziehen? Bei letzterem habe ich die Befürchtung, dass die Folie dann hinter der Decke (Rigips) hervorsteht. Kann man die später noch überspachteln?

u/Admirable_Class3086 — 14 days ago

Hallo zusammen,

wir haben ein Haus von 1985 gekauft und erneuern aktuell die Deckenverkleidung im OG. Dabei ist uns aufgefallen, dass die vorhandene Dämmung (alukaschierte Glaswolle, ca. 12 cm) teilweise beschädigt war und auch sehr unsauber verlegt wurde (z.B. keine Hinterlüftung), sodass wir diese nun ebenfalls ersetzen wollen.

Bestand

  • Sparrenhöhe: 15 cm.
  • Kehlbalken: 12 cm
  • Keine Unterspannbahn vorhanden
  • Spitzboden aktuell gedämmt und dampfdicht. Mit Spanplatten belegt. Soll perspektivisch nicht genutzt werden (max. als Lagerraum).
  • Dach soll in ca. 7–10 Jahren komplett erneuert werden (inkl. Dämmung, Unterspannbahn, neue Ziegel, PV)

Geplanter Aufbau (Übergangslösung bis zur Dachsanierung)

  • Zwischensparrendämmung: 12 cm Steinwolle. Aufdoppeln aufgrund der Raumhöhe eher nicht erwünscht.
  • ca. 3 cm Hinterlüftung (wegen fehlender Unterspannbahn, zur Rücktrocknung)
  • zusätzliche Untersparrendämmung über Installationsebene

Laut Ubakus wird der Aufbau beim Thema Tauwasser allerdings schon grenzwertig. Ist der Tauwasseranfall in so einem Fall kritisch oder noch vertretbar für eine Übergangslösung?

Bei der Kehlbalkendecken bin ich mir noch unsicher. Bei 12 cm Dämmung hätte ich keine Hinterlüftung zu den Spanplatten. Bliebe der Spitzboden gedämmt (warm) wäre diese auch nicht notwendig, doer? Alternativ könnte ich die Kehlbalken aufdoppeln? Oder Dämmung von oben (Spitzboden) sinnvoller?

Spitzboden ist aktuell mitgedämmt und eher dampfdicht ausgeführt. Meines Wissens ist das bauphysikalisch eher ungünstig. Sollte die Dämmung im Spitzboden entfernt werden, damit Feuchtigkeit besser entweichen kann? Damit erübrigt sich dann auch die Frage bzgl. der Hinterlüftung.

Der Energieberater meinte, dass eine Dämmung der Kehlbalken von oben nichts bringen wird, da diese aufgrund der fehlenden Winddichtigkeiten von der kalten Luft durchströmt wird.

Ich freue mich über Einschätzungen, insbesondere im Hinblick auf eine sinnvolle, schadensfreie Übergangslösung bis zur späteren Komplettsanierung.

Vielen Dank!

u/Admirable_Class3086 — 17 days ago