Momentan befinde ich mich in einer längeren Arbeitsunfähigkeit. Da ich für eine Schule arbeite, wurde ich auch für eine "Untersuchung" beim Personalärztlichen Dienst angemeldet, um zu schauen, ob ich für meinen Job noch geeignet bin (sofern ich das richtig verstanden habe).
Heute war der Termin. Da meine Fehlzeiten nicht mit irgendwelchen körperlichen Zuständen oder Krankheiten zusammen hängen (vielmehr nehme ich jedes Virus mit, was auch zu den Konflikten und der psychischen Belastung führte, wegen der ich jetzt AU bin), fand nur ein Gespräch statt. Zu meinem aktuellen Zustand und allgemein.
Ich wurde von der Ärztin des Personalärztlichen Dienst gefragt, ob ich denn mit meinem Autismus und ADHS Kinder beaufsichtigen könne. Ist das Ableismus? Um ehrlich zu sein, hat das noch nie jemand in Frage gestellt, dem ich von meiner Neurodivergenz erzählt habe.
Die Ärztin war (gefühlt) auch schon mit einem Bein in der Rente, deshalb gehe ich davon aus, dass sie nicht sonderlich aufgeklärt ist.
Trotzdem fand ich die Frage ziemlich... Anmaßend (?). Eine Lehrkraft, die eine offensichtliche Gehbehinderung hat, würde man ja auch nicht fragen. Oder?
Ich bin auf eure Perspektiven gespannt!