u/AcceptableBuyer

Da bei einem unserer Hunde ein Putzen mit Bürste nur sehr schwer möglich ist, habe ich mich online nach weiteren Zahnpflegeprodukten umgesehen.

Mir wurde dabei sehr oft ein Pulver mit Algen und Zink vorgeschlagen, welches als Ergänzungsmittel gegeben wird und das angeblich Plaque und Zahnstein abbauen soll.

Helfen diese Pulver wirklich? Gefühlt gibt es das gerade in 200 verschiedenen Varianten von unterschiedlichen Anbietern, Bewertungen sind größtenteils gut, aber beziehen sich oft nur auf den Mundgeruch des Hundes.

Welche Zahnpflegeprodukte würdet ihr empfehlen?

Welche Zahnpasta und welche Bürsten? Es gibt da ja auch welche mit "ergonomischer" Form und diese Variante mit dem Fingerhandschuh.

Wir haben bei dem Thema leider noch recht wenig Erfahrung und die online beworbenen Produkte werden natürlich alle als absolut fantastisch beschrieben, echte Erfahrungswerte wären sehr hilfreich!

reddit.com
u/AcceptableBuyer — 15 days ago

Wenn man sich mit dem Thema mal beschäftigt, sind die Zahlen einfach krass.

Ich zitiere hier mal aus dem Deutschen Ärzteblatt:

>Im Jahr der Wiedervereinigung waren in der ehemaligen DDR deutlich mehr alkohol­bedingte Todesfälle zu verzeichnen als in Westdeutschland. In Mecklenburg-Vorpommern beispielsweise starben 1990 dreimal so viele Menschen an den Folgen des Alkoholmiss­brauchs als im Bundesdurchschnitt.

Das lag vor allem daran, dass Schnaps nach Bier das zweitbeliebteste Rauschmittel in der DDR war. Von 1950 bis 1989 stieg der Konsum hochprozentiger Spirituosen von 1,3 Liter pro Einwohner auf über 15 Liter an.

„Es gab - im Gegensatz zu allem anderen - eine große Auswahl an Schnaps in den Regalen und viele brauten auch selbst“, berichtete Klingholz.
Im Westen dagegen war Wein deutlich beliebter als Hochprozentiges.

An den Konsumgewohnheiten hat sich wenig geändert.
Nach wie vor sterben in den ostdeutschen Bundesländern deutlich mehr Menschen an den Folgen von aktuellem missbräuchlichem Alkoholkonsum und an den Folgewirkungen früheren Trinkens.

Auch die Zahl der alkoholbedingten Verkehrsunfälle ist im Osten höher. „Ostdeutsche setzen sich traditionell häufiger alkoholisiert hinter das Steuer“, sagte der Leiter des Berlin-Instituts.

Der Konsum war mehr als doppelt so hoch wie in der BRD und bis Ende der 80er Jahre hat man sich auch relativ wenig mit den Auswirkungen auf ungeborene Kinder beschäftigt.

D.h. rein statistisch betrachtet haben wir in den neuen Bundesländern auch eine drastisch höhere Quote von Personen mit Fetalem Alkoholsyndrom (FAS).

Und, ganz ehrlich, seit ich das weiß wird mir sehr vieles klarer:

Z.B. warum man auf Demos und bei Interviews auf der Strasse dort immer super aggressive Menschen sieht, die sofort rumschreien und komplett frei drehen.

Gestörte Impulskontrolle und Frustration sind ja auch Symptome von FAS.

Ich glaube, es gibt dort grad bei der GenX und den Millenials super viele FASler und die sind erstens impulsgestört und zweitens nicht grade gut drin, komplexe Sachverhalte zu erfassen und zu verarbeiten.

Daher: Unbeliebte These, aber ich glaube in der DDR haben unglaublich viele Leute sich(und ihren Kindern) das Hirn weg gesoffen und stehen deswegen auf unterkomplexe Politik, "einfache Lösungen" und primitive Schreihälse.

Der Aufstieg der AfD wäre damit auch ein medizinisches Symptom.

reddit.com
u/AcceptableBuyer — 15 days ago