Hi zusammen,
ich stehe gerade vor der Entscheidung, an welcher Uni ich Jura studieren soll, und bin etwas unsicher, wie ich bestimmte Faktoren gewichten soll.
Zu meiner Situation:
Ich habe bereits einmal ein Jurastudium begonnen und abgebrochen. Dadurch komme ich nicht mehr für den Freischuss infrage.
Beim 1. Staatsexamen werde ich mehr als 10 Studiensemester in Jura haben, was relevant dafür ist, ob ich grundsätzlich einen Verbesserungsversuch machen kann.
Mein Dilemma ist gerade:
In den Bundesländern, in denen meine bevorzugten Unis liegen, hätte ich weder Freischuss noch Verbesserungsversuch. Das bedeutet, mein erster Versuch im 1. Staatsexamen wäre im Grunde auch mein einziger Versuch.
In anderen Bundesländern (z. B. Bayern) gäbe zumindest einen Notenverbesserungsversuch unabhängig von der Studiendauer. Allerdings sagt mir der Studienort dort persönlich deutlich weniger zu.
Ich frage mich daher:
Wie würdet ihr den Faktor Notenverbesserungsversuch im Vergleich zur persönlichen Präferenz für den Studienort gewichten?
Ist der Verbesserungsversuch eurer Erfahrung nach ein so großer Vorteil, dass man dafür einen weniger passenden Studienort in Kauf nehmen sollte?
Ich würde mich über weitere Perspektiven freuen, danke!