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▲ 29 r/u_EEAktuell_Team+3 crossposts

Was zunächst nach einem Laborwert klingt, rückt näher an die Praxis. Der chinesische Hersteller BYD stellte Anfang März die zweite Generation seiner Blade-Batterie vor.

Die Technologie basiert weiterhin auf Lithium-Eisenphosphat-Zellen (LFP). Neu sind eine höhere Energiedichte und sehr hohe Ladeleistungen von bis zu 1.500 Kilowatt.

Nach Unternehmensangaben erreicht ein Akku damit in etwa fünf Minuten einen Ladestand von 10 auf 70 Prozent. Von 10 auf 97 Prozent vergehen rund neun Minuten.

Auch bei niedrigen Temperaturen nennt BYD kurze Ladezeiten. Selbst nach 24 Stunden bei –30 °C soll ein Ladevorgang von 20 auf 97 Prozent etwa zwölf Minuten dauern.

Eine in China kommunizierte lebenslange Garantie auf die Batteriezellen taucht in europäischen Veröffentlichungen bisher nicht auf.

Solche Ladegeschwindigkeiten benötigen passende Infrastruktur. BYD entwickelt dafür sogenannte Flash Charger mit bis zu 1.500 kW Leistung. In China sind bis Ende 2026 rund 20.000 Stationen geplant.

u/EEAktuell_Team — 12 days ago
▲ 21 r/u_EEAktuell_Team+3 crossposts

Der Norddeutscher Rundfunk berichtet unter Berufung auf behördliche Erhebungen von Ölfilmen, Chemikalienresten und weiteren Schadstoffeinträgen.

Die Ursachen reichen von illegalen Einleitungen über Havarien bis zu Betriebsrückständen aus der Schifffahrt. In einigen Fällen lassen sich Verursacher ermitteln, viele Vorfälle bleiben ungeklärt. Substanzen verteilen sich rasch oder verflüchtigen sich, was die Nachverfolgung erschwert.

Nord- und Ostsee gehören zu den am intensivsten genutzten Meeresräumen Europas. Dichter Schiffsverkehr, Offshore-Infrastruktur und wirtschaftliche Nutzung treffen hier auf sensible Ökosysteme. Besonders die Ostsee verfügt nur über einen begrenzten Wasseraustausch.

Jeder zusätzliche Schadstoffeintrag belastet Meeresorganismen und Küstenregionen und wirkt sich langfristig auch auf Fischerei und Tourismus aus.

Mehr als 100 registrierte Fälle in einem Jahr unterstreichen, wie kontinuierlich der Schutz dieser Meere bleiben muss.

Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten/info/mehr-als-100-umweltverschmutzungen-im-jahr-2025-in-nord-und-ostsee-entdeckt,meer-112.html

u/EEAktuell_Team — 11 days ago