r/VonDerBrust

Mein dummes Herz lässt mir keine Ruh

Ich habe mich in einen guten Bekannten verliebt, der immer ausgesprochen nett zu mir ist, weswegen ich dachte, dass er vielleicht auch an mir interessiert sein könnte. Aber ich hab ihn in letzter Zeit länger beobachtet und ich glaube, dass er einfach generell eine nette Person ist und immer zu allen sehr höflich. Na toll, jetzt sind da diese ganzen Gefühle und gleichzeitig fühle ich mich schlecht, weil er ein super faszinierender und einzigartiger Mensch ist und ich nicht weiß, ob ich mit ihm in Kontakt bleiben kann. Am liebsten würde ich die Gefühle einfach ausstellen, so auf ein Schlag, wie man einen Fernseher ausschaltet oder so, aber so einfach ist das natürlich nicht. Und weil so freundlich ist, redet sich mein Herz manchmal auch irgendwie Hoffnung ein, dort, wo vermutlich keine ist. Manchmal denke ich, dass es gut wäre, ihm von meinen Gefühlen zu erzählen, aber dann könnten wir den Kontakt vermutlich nicht mehr so halten. Ich kann meine Gefühle gerade einfach nicht zähmen. Ich weiß, dass es am Besten wäre, keinen Kontakt zu haben, aber wir sehen uns eh an der Uni, also kann ich im Moment so oder so nicht damit abschließen. Und ich kann nicht leugnen, dass es mich auch jedes Mal freut, ihn zu sehen, auch wenn es danach ein bisschen wehtut. Er ist wirklich einzigartig, deswegen will ich ihn als Person nicht verlieren, aber ich habe Angst, dass ich mich für immer so von ihm angezogen fühle.

Ich weiß, dass sind nur die kleinen Probleme des Lebens und irgendwann werde ich irgendwo irgendwen finden, aber im Moment fühlt es sich so an, als würde mein eigenes Herz mich quälen wollen haha

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u/nicetryunicorn — 8 days ago

ich bin der größte loser des Universums

ich bin 37, extra fett, Jungfrau, verklemmt und offensichtlich zu naiv für diese Welt.

wollte mich für gute Arbeit belohnen und hab all meinen Mut zusammen und eine Dame des "professionellen" gewerbes kontaktiert.

heute mit ihr getroffen. fast die volle Zeit an ihr rumgeleckt wie der letzte Lauch, selbstverständlich ohne viel Reaktion. keinen hoch bekommen und nach Ablauf der gebuchten Zeit unverrichteter Dinge von dannen gezogen. beim Einkaufen danach fällt mir auf das der zweite hunnie den ich eingesteckt hatte verschwunden ist. klassischer 2 Personen trick. sie lenkt ab (boobies helfen lol), komplize klaut.

das traurige ist: ich hätte mich gerne wieder getroffen. ich bin nichtmal wütend. enttäuscht auf jeden Fall, aber fast schon dankbar das es nur der extra Schein als Lehrgeld war. ec-karten alles noch da.

na mal schauen, vielleicht wird noch ne nachträgliche Erpressungsnummer draus. so mit versteckter Kamera gefilmt und dann "gib geld sonst sehen das alle".

joke's on you. da klickt niemand freiwillig an.

wird bestimmt ne nette session bei meinem psychiater wenn ich die Story auspack.

so long. Just kill me now.....

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u/show_me_nsfw_pls123 — 6 days ago

Will nicht hier sein

Mein Leben ist sinnlos und ich werde niemals glücklich werden. Ich tu mittlerweile so als wäre alles in Ordnung. Meinen Freunden erzähle ich auch gar nichts mehr von meiner Psyche, und bei meiner Therapeutin sag ich auch gar nichts mehr. Ich wäre so gerne einfach tot, kann es aber nicht tun weil es meine kleine Schwester zerstören würde, und meine Freunde usw. Mittlerweile denke ich jeden Tag an das Sterben, und ich wünschte ich wäre einfach nicht hier. Oft wünsche ich mir ich würde eine tödliche Krankheit kriegen, dann könnte ich endlich sterben ohne das es meine Schuld ist. Jeden Tag fühle ich mich leerer, ich bin erst 20 aber ich habe schon aufgegeben. Ich wäre sehr gerne glücklich aber werde ich niemals sein.

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u/Routine-Cheek2320 — 5 days ago

Ein ganz trauriger Geburtstag aus dem banalsten Grund

Ich weiss nicht wieso, aber ein Geburtstag blieb mir bis heute noch im Gedächniss, obwohl es schon über 14 Jahre her sein muss.

Es war mein 6ter Geburtstag. Also noch ein Geburtstag an welchem die ganze Kindergarten Klasse eingeladen war. Als man noch Themenparties hatte und im Arielkleid herumrannte und allerlei Partyspiele zusammen spielte.

Und eines davon war eine kleine Eiersuche. Auf dem gesamten Spielplatz waren Überraschungseier versteckt und jeder bekam ein Körbchen fürs Sammeln. Nur blieb meins leer. Als Geburtstagskind freute ich mich natürlich am allermeisten auf die Jagd und nahm es doppelt so schwer als alle anderen weiterhin Eier fanden. Während ich vergeblich suchte und suchte bis ich mich in einem Tunnel verkroch und allein vor mich hin weinte.

Bis heute geht mir diese Erinnerung noch nach. Mein grösster Wunsch ist es, diesen Tag nachzuholen und diesesmal mit einem vollen Körbchen zurückkommen. Allein der Gedanke daran bringt mich fast zu Tränen.

Ihr denkt euch wahrscheinlich gerade "Jetzt komm mal da drüber hinweg, du bist jetzt erwachsen, sei nicht so kindisch!"

Und es stimmt ja. Das ist wirklich kindisch von mir noch an so einer Erinnerungen nachzutrauern. Aber ist der Wunsch, es auch mal geschafft zu haben, nach all den Jahren wirklich abwegig?

Ich wollte doch auch nur ein volles Körbchen, wie die anderen. Und es war doch auch mein Tag, nicht war?

Wie dem auch sei, das musste raus. Ich werde selber keine solche Eierjagd für mich selbst inszenieren und die Chance dass sich a) meine Eltern noch daran erinnern geschweige es nachholen wollen oder b) mein Ex der mir versprach das gemeinsam mit mir nachzuholen das ganze organisieren werden, sind so gering, ich habe die Hoffnung bereits aufgegeben. Nicht aber die Erinnerungen.

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u/camouflage_beret420 — 6 days ago

Ich bin so müde davon, dass meine bloß Existenz mein Leben lang für Leute ständig eine Last darstellt.

Es ging schon in meiner frühen Kindheit los. Seit ich mich erinnere, mochten mich meine Eltern einfach nicht. Ich wurde ständig angeschrien, geschlagen, beschimpft, für Dinge beschuldigt, die andere gemacht haben. Der Rest der Verwandtschaft hat mich distanziert behandelt, aber größtenteils ignoriert. Im Kindergarten wurde ich auch ständig von der Erzieherin angeschrien.

Dann bin ich nach Deutschland gezogen. Ich habe mich zwar mit paar anderen Ausländerkindern angefreundet, aber auch da gab es schon welche, die explizit mich nicht mochten. Bspw brachte mal ein Junge Bonbons und hat jedem Kind in der Kindergartengruppe einen Bonbon geschenkt, außer mir und eine Erzieherin mobbte mich. Sie sagte mir bspw mal, dass es für mich höchstens für die Hauptschule reichen wird (das hat sie in meiner Muttersprache gesagt) und sonst ständig angeschrien für etwas, das ich nicht verstanden habe, weil ich noch kein Deutsch konnte.

Dann die Grundschule. Auch da gab es Lehrer oder Eltern von Freunden, die ihre Abneigung vor mir nicht mal versucht haben zu verstecken.

Als ich in die 5 Klasse aufs Gymnasium kam, war es am schlimmsten. Ich wurde von der ganzen Klasse gemobbt, Lehrer haben entweder weggeschaut oder mitgemacht. Besonders meine Sportlehrerin, die sich immer den Spaß erlaubt hat, mich dazu zu zwingen etwas vor der ganzen Klasse vorzuführen, wenn sie gesehen hat, dass ich was nicht konnte, um mich dann anzuschreien und der ganzen Klasse mehr Gründe zum Mobben geben. Ich hatte dort lediglich eine „Freundin“, die mir auch ständig sagte, dass ich dumm wäre und ihre Mutter mich so hasste, dass sie irgendwann dafür gesorgt hat, dass ihre Tochter den Kontakt zu mir beendete.

Habe dann in der Mittelstufe die Schule gewechselt und bin runter auf die Realschule, da hat glücklicherweise das Mobbing durch Kinder aufgehört, aber das der Lehrer ging weiter. In meiner ersten Woche kam eine Lehrerin zu mir und sagte mir, dass sie möchte, dass ich noch „weiter sinke“ und sie mich auf der Hauptschule sehen möchte. Sie hat mich immer eine oder zwei Noten schlechter bewertet als bspw meine Abschlussarbeit war und mich im Unterricht immer wieder angeschrien, genau wie eine weitere Lehrerin.

Später in der Uni wurde es kaum besser. Leute setzten sich immer so, dass sie nicht neben mir sitzen müssen, habe dort lediglich eine Freundin im ganzen Studium gefunden, auch da gab es Dozenten, die sich mich rausgepickt haben, einer hat mich aus dem Kurs geworfen, mit dem Vorwand, dass ich ständig krank bin, ich war nur ein mal zwei Wochen mit Attest krankgeschrieben in einem Kurs, der offiziell nicht mal eine Anwesenheitspflicht hatte.

Ich habe nie was gemacht. Ich war nie laut, war nie störrisch, habe niemals eine Autorität respektlos behandelt, ich mache keinem was, habe ich nie, ich habe einfach nur vor mich hinexistiert. Trotzdem ist meine bloße Existenz für so viele Menschen einfach nur ein Grund, um mich zu quälen.

Mittlerweile bin ich Anfang 30 und habe kaum Kontakt zu Menschen. Habe einige flüchtige Bekanntschaften, die ich sehr sporadisch mal treffe, aber die meisten Wochenenden bin ich zuhause und das ist okay. Hier alleine kann mir niemand was. Ich ziehe einfach nur den Hass der Leute auf mich schon seit meiner Geburt und das ist etwas, das sich durch jeden meiner Lebensabschnitte zieht. Ich bin so müde. Ich will einfach nur alleine sein, bis ich irgendwann hoffentlich wenigstens in Frieden sterben kann

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u/Seraphina_Renaldi — 4 days ago

seit jahren einsam & isoliert aber wünsche mir kontakt

hi,

ich bin m22 und mich belastet meine einsamkeit nun schon sehr lange (knapp 7 jahre). mittlerweile beeinflusst sie auch körperlich (schlafmangel, panikattacken, keinen appetit, übelkeit)

ich bin introvertiert, habe mich leider mittlerweile sozial komplett zurückgezogen. ich lenke mich ab durch meine arbeit, durch internetsucht, versuche mir gutes zu tun in dem ich ins gym gehe, koche, manchmal joggen gehe etc. doch trotzdem reicht es einfach nicht um meine dauerhafte einsamkeit auszuhalten.

besonders als junger mensch ist es mir sehr unangenehm mir einzugestehen, dass ich seit jahren keine freunde oder eine beziehung habe. Der Vergleich mit anderen in meinem Alter tut mir einfach nur extrem weh.

Ich suche eigentlich nichts mehr als eine kleine Gruppe an Freunden mit denen man spontan etwas unternehmen kann, egal was. Alleine etwas zu unternehmen fällt mir immer schwerer, weil es einfach keinen Spaß mehr macht. Besonders jetzt im Sommer tut das einfach nur weh.

Ich überlege mir schon lange, mich in Therapie zu begeben, doch weiß nicht so Recht wo ich anfangen soll und ob es mir überhaupt helfen kann, solange ich meine Verhaltensweisen nicht ändere. Ich bin einfach ziemlich ratlos.

Danke fürs lesen. Vielleicht gibt es ja jemanden der hiermit Erfahrung hat.

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u/faithful_offense — 5 days ago

Ich halte mit mehreren Männern gleichzeitig sexuellen Kontakt

Wichtig vorweg: ich gehe nicht fremd (bin single), lüge im Bezug auf mein sexuelles Verhalten die Männer nicht an und bin auch sonst direkt und ehrlich. Da ich aktuell nicht das Gefühl habe bindungsfähig zu sein bzw. mich nicht darauf einlassen kann, suche ich sexuelle Nähe ohne Verbindlichkeit aber mit Nähe und Verbundenheit. Anfangs sind die Männer interessiert an mir, sind von meinem Körper beeindruckt und scheinen schon fast verliebt (ich weiß ungesund, da sie mich nicht persönlich kennen - es spielt sich alles im Internet ab.) Dann lässt das wieder nach, obwohl ich immer noch genauso viel investiere. Ich suche die Fehler bei mir, obwohl ich mich nicht anders verhalte als vorher - ja ich sehe, dass mein Verhalten niemanden wirklich dauerhaft halten wird. Irgendwo ist das auch nicht mein Ziel, denn ich möchte mich nicht verpflichtet fühlen und auch mein gegenüber nicht verletzen oder enttäuschen. Auf der anderen Seite benutze ich mich selbst, nur um Nähe zu erhalten die schnell abflacht. Auf einmal ist da nahezu nichts mehr, keine Nachrichten mehr, kein Interesse mehr. Tausende lockere Bekanntschaften aber keinen Mehrwert. Selbst wenn mir ein Mann sagt, dass er mich nicht nur für meinen Körper toll findet dauert es 2 Tage, dann ist da nichts mehr. Und ich fühle mich schlecht, weil ich das Gefühl habe mein Gegenüber verrennt sich bei mir in etwas, das nicht ist. Aber wenn das Interesse dann verfliegt, bin ich auch niedergeschlagen, weil ich mir eigentlich wünsche mehr zu sein als das wofür ich mich präsentiere.

Ach ich weiß doch auch nicht. Ich versuche eine Leere zu füllen, die es so nicht zu füllen gibt. Am Ende mache ich mich sowieso nur selbst unglücklich.

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u/Few_Bite9816 — 5 days ago

Gesundheit

Ich habe vor einigen Wochen eine Schilddrüsenunterfunktion und eine Fettleber diagnostiziert bekommen. Das hat mir sehr viel Angst gemacht und ich habe versucht abzunehmen. Eigentlich hatte ich 7kg abgenommen, aber so die letzten 1-2 Wochen habe ich es schleifen lassen und wieder 1kg zugenommen. Heute wurde mir Blut abgenommen und morgen habe ich die Besprechung + Ultraschall wegen der Fettleber. Das Ding ist, dass ich eine Essstörung (Binge Eating) habe und es mir manchmal echt schwer fällt, da nicht wieder reinzufallen. Seit ein paar Tagen kann ich sehr schlecht schlafen, weil ich einfach so viel Angst habe. Ich hab Angst, dass der Arzt morgen sagt dass meine Leberwerte schlechter geworden sind und meine Leber vom Fett vernarbt ist (das ist ja nicht mehr rückgängig zu machen). Ich weiß auch nicht wie schnell es von einer Fettleber zur nächsten Stufe springt und weiß halt auch nicht wie lange ich das schon habe. Seit Tagen mache ich mir soo große Sorgen und hoffe einfach, dass alles okay ist. Ich hab gestern Abend auch sehr viel geweint, weil ich ja gut abgenommen habe und jetzt halt wieder 1kg drauf habe. Und nein, das kommt nicht vom Sport weil ich Muskeln aufgebaut hab oder sowas. Ich musste mir das einfach mal von der Seele reden, weil mich das mental schon sehr belastet.

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u/gloomberr — 7 days ago
▲ 5 r/VonDerBrust+1 crossposts

Wunsche nach mehr, Heimweh, Einsamkeit - ganzes Leben fühlt sich falsch an

Ich bin 19, Mädchen, und studiere und wohne grade in einer 170.000 Einwohnerstadt ungefähr zwei Stunden von meinem Heimatdorf (8-17000 Einwohner…) entfernt. Arbeite nebenbei 14 h.
Ich hab das Gefühl, ich mache alles falsch, will aber auch niemand enttäuschen und jetzt ist es zu spät. Und abbrechen kann ich einfach nicht. Auch kündigen fühlt sich schwer an weil will auch Chef nd enttäuschen.

Ich hab schon immer von mehr geträumt, weiß nichtmal wovon, hab geträumt in Brasilien geboren zu sein, die Mentalität dort ist ganz anders als unsere. Natürlich weiß ich, es gibt mehr als genug negatives dort auch.
Ich möchte alle Leben leben, mich zieht es in so viele Stödte und es bricht mir das Herz, das ich nicht jede Realität leben kann, 16 in London, 20 er in Paris, Asien, Südafrika, alles… Wie, ich bekomme nur ein Leben, bzw wie ich wurde in dieses Dorf gesetzt obwohl alles in mir nach mehr brennt?

Das Problem ist, dieses Dorf wo ich herkomme hält mich klein, Leute haben die Mentalität dass ein sicherer Job für 40 Jahre perfekt ist, dann ein Mann und zwei Kinder, diese regelmässig zu Oma bringen, Ostern und Weihnachten mit der Familie und einmal im Jahr nach Italien. Man soll dankbar sein und das Leben passiert grossteils für die Arbeit. Versteht mich nicht falsch, wenn das für Leute das Richtige ist, ist das toll und ich freue mich wirklich von Herzen für sie. Aber ich habe mich schon immer falsch gefühlt.
Gleichzeitig KANN ich ja niemals ganz gehen, weil es mein Zuhause ist und meine Familie und besten Freunde dort leben. Ich vermisse sie, und weggezogen zu sein ist hart obwohl ich eh ständig heimkomme. Gleichzeitig hab ich das Gefühl ich sollte noch weiter wegziehen (zB Wien oder München), da ich dort mehr Leute mit ähnlichen Mentalitäten treffen kann und die Möglichkeiten grösser sind…
Aber ich liebe auch mein Zuhause.

Ich weiß nicht was meine Ziele oder träume sind, und hab das Gefühl mit meinem Wirtschaftsstudium mache ich das Falsche. Aber jetzt bin ich schon ein Jahr drin. Eigentlich wollte ich immer Psychologie studieren, aber wusste nie was ich damit machen soll. Klassische Berufe mag ich sowieso nicht aber das ist natürlich leicht zu sagen. Medizin ist auch vom Interesse her noch ganz gross in meinem Kopf. Aber jetzt hab ich mir hier schon eine Freundesgruppe, die toll ist!!, und ein kleines Leben aufgebaut und wieder weggehen fühlt sich auch falsch an. Ich werde extrem schnell abhängig von Orten und Menschen

> (hab auch paar Mentale Themen (Depression, Borderline Symptome, extreme Angst „vergessen“ zu werden, Zukunftsängste und Verlustängste), die bei dem ganzen reinspielen, und bin als Person und emotional extrem instabil)

Jeder Winter ist die Hölle für mich, in Österreich werde ich immer so winterdepressiv und das geht jedes jahr für 4 Monate so, in denen ich mich wirklich überreden muss dass das alles Sinn macht.
Ich hab auf jeden fall keine Ahnung was ich machen soll, in welche Stadt ich gehen soll, und bereue extrem, nicht gewartet zu haben bis ich wusste was sich besser anfühlt. Und wenns auf einmal ein Studium in Spanien gewesen wär dann seis so.
Jetzt mach ich Praktikas und versuche Karriere zu machen, damit ich mein Studium nicht verschwende, aber ich wünschte ich hätte ein Gap year gemacht, wirklich. wobei ich viel gelernt habe über mich selbst bis jetzt, und ich mich zuhause vielleicht verloren hätte. Habe mich hier aber auch verloren.

Ausserdem finde ich wenn man nicht in Uni / Schule ist, ist es schwer wirkliche Freunde zu finden. Deshalb stresst es mich so jetzt das Richtige zu wählen, weil ich ab einem gewissen Zeitpunkt egal wohin ich ziehe einsam sein werde, denk ich mir. Weil die Freunde trifft man nicht einfach auf der Straße.

Ich bin sehr einsam hier, alleine zu wohnen. Obwohl ich viele Bekannte und vorallem Zuhause auch Freunde habe die mir so nahestehen. Aber fühle mich unverbunden mit allem, auch meinem Leben. Ich bin ein sehr extrovertier Mensch und bin der Meinung Liebe und Verbindung sind zwei der wichtigsten Dinge im Leben. Nicht unbedingt romantisch gemeint. Gleichzeitig strebe ich nach finanziellem Erfolg, deshalb ist auch einfach irgendein Job und dann viel reisen, backpacking, oder halt grade so über die Runden kommen, hauptsache ich sehe die Welt, nie für mich in Frage gekommen.

> Ich fühle mich einfach falsch egal was ich mache, und am liebsten würde ich noch zuhause wohnen bei meinen Eltern, noch zur Schule gehen und keine Verantwortung tragen und vorallem nicht ein leben aufbauen oder arbeiten, ich kann mir nicht vorstellen irgendwann alleine zu sein und zu arbeiten und alles…
Ich schlafe nachts nichtmehr durch und wache so oft auf, weil ich seit 4 Monaten auf Dauerstress bin… Fühle mich einfach klein und verloren und will einfach rausfinden worauf ich hinarbeite

Falls sich jemand das alles durchgelesen hat, du hast wirklich die Welt verdient, ich danke falls jemand einen Tipp hat. Vielleicht irgendwas ausser „beruhig dich, alles wird gut“, denn das versuche ich aeit Monaten aber es geht nicht…
Tl;dr: Was wenn man nurnoch nach Hause will, aber gleichzeitig grosse Ziele hat, das Zuhause einen kleinhält und man nicht stehen bleiben will? Es gibt zu viele Möglichkeiten…

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u/hubbabubba157 — 3 days ago

Ich habe endlich den Kontakt zu meinem Vater abgebrochen

Mein Vater ist Alkoholiker, schon immer.

Nach der Scheidung von meiner Mutter habe ich jahrelang bei ihm gelebt, was sich als Fehler erwies. Er hat jeden Abend getrunken und Jahr zu Jahr wurde es mehr. Trotzdem bin ich bei ihm geblieben, weil die Alternative schwerkranke, pflegebedürftige, emotional missbräuchliche Mutter nicht besser war.

Er hat sich immer wieder Dinge geleistet, die auch die Polizei involvierten. Durch seinen Alkoholkonsum hatte er mehrere Psychiatrieaufenthalte wegen Psychosen, die entstanden sind. Mir hat er körperlich nie was getan, ich wurde lediglich von ihm vernachlässigt. Irgendwann wollts er umziehen und ich musste doch zu meiner Mutter ziehen.

Fast forward zu letztes Jahr. Er ist monatelang nicht mehr zur Arbeit und hat nur getrunken, ist seinen Verantwortungen nicht mehr nachgekommen (er ist gesetzlicher Betreuuee von meinem Bruder, weil er behindert ist). Da habe ich zu ihm gesagt, dass ich seine Trinkerei nicht mehr mitmache und er sich überlegen sollte, was ihm wichtig ist.

Diesen Schritt wollte ich lange gehen, aber ich habe Angst gehabt, dass er sich in den Tod säuft. Einen Monat später bin ich schwach geworden und habe wieder Kontakt aufgenommen, auch weil es ihm wirklich nicht gut ging. Er hat einen längeren Entzug geplant gehabt und war auf dem Weg zur Besserung.

Meine Mutter ist letztes Jahr gestorben und er hat mir mit allem drum und dran geholfen. Ich hatte nicht den Eindruck, dass er wieder trinkt. Bis diese Woche, als auf ein Thema komische "Aluhut" Nachrichten folgten.

Letzte Woche haben mein Partner und ich unsere Hochzeitseinladungen verteilt. Ich habe gestern meinem Vater geschrieben, dass die Einladung für ihn nur gilt, wenn er trocken bleibt. Seine Antwort: "und wenn ich es bis dahin wieder bin...." Da war's dann eigentlich schon vorbei bei mir, trotzdem habe ich ihm nochmak klargemacht, dass ich mit ihm nichts zu tun haben will, wenn er seiner Sucht nachgeben will. Wenn ihm das wert ist, ist es mir auch Recht. Es folgte ein "Ich habe verstanden".

Und 10 Minuten später ein "du bist so eine p*ssy, das habe ich dir anders beigebracht. Such schonmal jemanden, der deinen Bruder zur Hochzeit fährt ;)". Da war's vorbei bei mir. Ich habe gesagt, dass er offiziell ausgeladen ist und ich keinen Kontakt mehr möchte, außer es hat was mit meinem Bruder zu tun.

Es folgten stundenlang immer wieder geschmacklose Nachrichten, ich habe zweimal drum gebeten, die Nachrichten sein zu lassen. Er hat weiter gemacht, ich habe ihn jetzt blockiert. Und ich hab mich noch nie befreitwr gefühlt!

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u/No_Following5731 — 5 days ago

Heute traf ich auf meinen Schulmobber

Sie war einst eine gute Freundin, jedoch war immer sehr offensichtlich, dass sie im Mittelpunkt stehen muss, und sobald dies nicht gegeben war, hat sie die Freundschaft erst manipuliert und dann zerstört. Wir waren in der 5 Klasse als das ganze begonnen hat. Ich wurde regelmäßig beleidigt und zusammengeschlagen. Sie erfand Gründe, warum das passiert, und keiner hat es jemals hinterfragt. "Freunde" distanzieren sich von mir, Lehrer schauten weg und irgendwann ging es mit Selbstmordaufforderungen weiter. Mit der Zeit, als alle älter wurden, stellten sich viele auf meine Seite, entschuldigten sich und standen für mich ein. Es kam dazu, dass sie die Klasse wechselte, aber im Hintergrund weiterhin aktiv Menschen in meinem Umfeld manipulierte. Ich war kein Einzelfall. Ich war nur die einzige, die dagegen gegangen ist. Die Beziehung ihrer nächsten besten Freundin zerstörte sie mit einer Lüge. Auf dem Schulhof. Sie demütigte sie mit einem Gerücht, welches bis heute noch an ihr klebt. Einer anderen besten Freundin hat sie den Kopf auf Nacktbilder anderer gephotoshopped, sie ausgedruckt und in die Briefkästen ihrer Familie verteilt. Sie schlief mit dem Verlobten ihrer Halbschwester, weil sie Beweisen wollte, dass "jeder sie will". Das ganze ging selbst in die Erwachsenenjahre rein. Heute sind wir beide Ende 20. Sie ist verheiratet und hat neulich einen kleinen süßen Jungen auf die Welt gebracht, aber dennnoch hält sie nicht still. Heute tauchte sie bei mir auf Arbeit auf, redete mit mir wie mit einer Aussätzigen und als ich nicht auf ihre Provokationen reagierte und Neutral blieb, beschwerte sie sich bei meiner Chefin, die das ganze jedoch mitbekommen hat und ihr Hausverbot erteilte. 2 Stunden später, auf dem Weg nach Hause, erfuhr ich schon all die Gerüchte die sie erneut über mich in die Welt setzt. Das schlimme daran ist, ihre Familie zieht mit. Ihre Mutter und Oma ganz vorne mit dabei. Und es gibt bis heute noch Menschen, auch die, denen sie bereits selbst Leid angetan hat, die sich immer wieder auf ihre Seite stellen. Die Ausreden waren immer "Ich dachte du wolltest mir den oder das wegnehmen" und das war irgendwie immer für alle eine plausible Erklärung für ihr Verhalten. Ich fing am ganzen Körper an zu zittern, weil ich gehofft hatte, dass 11 Jahre nach dem Abschluss (und wir haben uns seitdem kaum gesehen), diese Person ENDLICH erwachsen wird. Vor allem als Mutter. Aber nun versucht sie meinen Ruf zu zerstören und mir mein Leben wieder zur Hölle zu machen. Kaum einer hinterfragt auch nur irgendeine Information, die aus ihrem Mund kommt. Auf die Frage, was wir ihr getan hätten, antwortete sie immer "das wissen sie selbst". Ich finde es erschreckend, dass eine 27 Jährige Frau, derartigen Hass in sich trägt, für Menschen die ihr einst den Rücken frei-hielten und bis heute sehr große Geheimnisse wahren. Warum fühlt sie sich nach all den Jahren immernoch provoziert, wenn man nicht auf ihre Beleidigungen anspringt? Während sie ihr Kind auf dem Arm hält, welches genauso verdutzt geschaut hat, wie ich.

Sie hat sich selbst so viele ehrliche Freundschaften zerstört, aber sie macht weiter. Weil sie es kann. Weil keiner gegen sie gehen will. Bis heute ist sie in der Lage sich in die Opferrolle zu stellen, und das so glaubwürdig, dass ich jahrelang die Schuld bei mir suchte, bis ich zur Therapie ging. Bis ich mit Menschen den Kontakt suchte, denen sie das gleiche angetan hat. Es hat Jahre gedauert, bis ich irgend eine Art von Selbstwert und Selbstbewusstsein aufgebaut habe. Und sie ist Immernoch in der Lage es zu zerstören, selbst wenn ich es mir nicht anmerken lasse.

Ich wünsche ihr und vorallem ihrem Kind von Herzen nur das Beste. Ich würde mich niemals auf so ein Niveau herabbegeben wollen, um ihr etwas schlechtes zu wünschen. Aber ein kleiner Schrei nach Gerechtigkeit ist dennnoch vorhanden. Warum gewinnen solche Menschen? Warum denken einige, dass ihre erlogene "Popularität" aus der Schulzeit, sie im Erwachsenenleben weiterbringt?

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u/aplacewithnoname_ — 2 days ago

Ich hatte noch nie tiefe Freundschaften und leide jeden Tag mehr darunter

Hallo Menschen,

ich hatte bisher in meinem (noch nicht allzu langen) Leben (mitte 20) noch nie einen richtigen Freundeskreis oder tiefe Freundschaften. Ich bin niemandem wichtig, keiner denkt an mich, ich werde nie gefragt wie es mir geht, oder was ich so erlebe. Ich werde nie eingeladen. Ich habe oft den Eindruck, das meine Freundschaften die ich führe extrem oberflächlich sind und ich niemandem wichtig bin. Oft mache ich das an Dingen fest wie das sich nicht mehr gemeldet wird obwohl es versprochen wurde, das Dinge vergessen werden, meine Haustiere bei meiner Abwesenheit halbgar und kalt behandelt werden usw.

In Gruppensituationen habe ich nie ein Gefühl von Zugehörigkeit. Ich werde eher ,geduldet‘.

Ich wünsche mir auch Abende, in denen ich gemeinsam mit 2-3 Freunden ein Bier trinken kann. Ich wünsche mir Abende, in denen man gemeinsam in einer WG Wohnung hockt und über Gott und die Welt spricht. Ich möchte gern mal auf ein Festival, auf einen Geburtstag der sich für mich gut anfühlt. Ich möchte auch in einer Whatsapp Gruppe sein, in der sich ausgetauscht wird. Ich möchte auch gerne eine Person sein, an die man denkt wenn man was aufregendes erlebt und es mit dieser teilt… nur leider bin ich das eben nie.

Das ganze beschäftigt mich mein ganzes Leben lang. Ich sehne mich sehr nach sozialen Kontakten und es macht mich fertig das ich das nicht habe. Manchmal kriege ich da auch sehr dunkle Gedanken, weil alles aussichtlos erscheint. Vor allem wenn ich andere beobachte, mit wie vielen sie schreiben oder das sich um diese Person ,gekümmert‘ wird.

Kennt das jemand von euch?

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u/Objective_Funny9588 — 3 days ago

TW Akutsituation suizidal

Freundin akut suizidal. Bin gerade bei ihr. Sie schreibt ihr testament. Hab alles versucht. Polizei nimmt sie nicht mit weil bei klarem Verstand. RTW nimmt sie nicht mit aus gleichem Grund. Kann nur abwarten, bis sie abhaut. Sie nimmt keine Hilfe an, kein Argument. Sie hätte mich rausgeschmissen wenn ich weiter geredet hätte

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u/Mahdkasp — 10 hours ago