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HILFE: Externenprüfling verzweifelt an IHK-Logik zu Buchungssätzen
Hallo zusammen,
ich bereite mich aktuell auf die AP2-Prüfung der IHK für den Kaufmann für Büromanagement vor. Grundsätzlich komme ich mit dem Thema Buchungssätze ganz gut zurecht. Ich verstehe, wie man Buchungssätze aufbaut, wie man logisch vorgeht und wie beispielsweise Vorsteuer, Umsatzsteuer, Verbindlichkeiten usw. berücksichtigt werden.
Eine Sache ist mir allerdings noch nicht ganz klar, weil sie in verschiedenen Videos teilweise unterschiedlich erklärt wird: Wann buche ich etwas als Aufwand und wann als Bestandskonto, also zum Beispiel als Anlagevermögen?
Ein Beispiel:
Ich erhalte eine Eingangsrechnung von einem Lieferanten über eine Kreissäge/Holzsäge für 30.000 Euro. Mir ist klar, dass dabei Vorsteuer anfällt und eine Verbindlichkeit gegenüber dem Lieferanten entsteht.
Meine Unsicherheit betrifft den dritten Posten im Buchungssatz:
Buche ich die Säge als Aufwand, oder wird sie direkt als Betriebs- und Geschäftsausstattung bzw. technische Anlage aktiviert?
Also zum Beispiel eher:
Technische Anlagen / Vorsteuer an Verbindlichkeiten
oder eher:
Aufwendungen / Vorsteuer an Verbindlichkeiten
Mir ist bewusst, dass es in der Praxis verschiedene Details geben kann, etwa Nutzungsdauer, Abschreibung, geringwertige Wirtschaftsgüter usw. Mir geht es aber vor allem darum, wie die IHK bzw. Berufsschulen das in der Prüfung normalerweise erwarten.
Zur Einordnung: Ich bin Externprüfling und habe keinen einzigen Tag in der Berufsschule verbracht. Deshalb fehlt mir leider etwas das Gefühl dafür, wie dieses Thema dort standardmäßig vermittelt wird.
Meine konkrete Frage lautet daher:
Soll ich solche Anschaffungen in der Prüfung grundsätzlich als Bestandskonto, also Anlagevermögen, verbuchen, sofern es sich um einen längerfristig nutzbaren Gegenstand handelt? Oder gibt es Fälle, in denen das direkt als Aufwand im Erfolgskonto gebucht wird?
Vielen Dank schon einmal für eure Hilfe!
Was denkt ihr?
Ich werde bald meine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann abschließen und überlege, danach entweder eine Ausbildung als Industriekaufmann zu beginnen oder den Wirtschaftsfachwirt zu machen. Ich bin mir unsicher, welcher Weg der richtige für mich ist. Ich möchte keinesfalls wieder in einem Großhandelsunternehmen arbeiten, da dort die Bezahlung schlecht ist und die Arbeitszeiten (7:30-18:00 Uhr, Mo-Fr) . Was lohnt sich eurer Meinung nach mehr? Hat jemand Erfahrungen damit gemacht? Außerdem habe ich gehört, dass man in der Industrie viel mit SAP und Excel arbeitet, was im Großhandel kaum vorkommt. Deshalb spiele ich mit dem Gedanken, noch eine Ausbildung zu machen. Mein Ziel ist es, mehr Freiheit zu gewinnen oder ein angemessenes Gehalt zu bekommen, denn als Großhändler verdient man gefühlt nichts. Das soll nicht falsch klingen, aber irgendwann möchte man sich ja eine Zukunft aufbauen. Was denkt ihr welchen schritt soll ich machen?
Praktikum und BAföG?
(Frage für jemand anderen.) Falls die Frage in einem anderen Sub besser aufgehoben ist, sagt mir gerne Bescheid.
Wenn man nach der 13. Klasse in Niedersachsen nicht zum Abitur zugelassen wurde, aber nun trotzdem den schulischen Teil der Fachhochschulreife hat, braucht man noch den praktischen Teil, welchen man z.B. durch ein 12-monatiges Praktikum erlangen kann. Danach kann man erst ein Studium beginnen.
Kann man in dieser Zeit des Praktikums BAföG bekommen?
Informationen zur Person: wohnt in eigener Wohnung, nicht in gleicher Stadt der Eltern, über 18.
Welche Ausbildung lohnt sich mehr? Einzelhandel Kaufmann oder Fachkraft für Lagerlogistik würde mich über eure Meinungen freuen
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Wieso bildet man aus wenn man nicht übernimmt???
Mache eine Ausbildung im IT Bereich 2. Lehrjahr und mir wurde gesagt dass in dem Bereich wo ich 80% der Zeit gearbeitet habe keine offenen Stellen zur Übernahme hat, jetzt soll geguckt werden ob ich nicht irgendwie n paar Wochen in ner anderen Stelle arbeiten kann, weil die offene Stellen haben. Ich hab nen Azubi im selben Einsatzteam im ersten LJ und der Azubi der 2026 hier anfängt ist auch schon offiziell.
Wieso macht man sowas? Wieso verschwende ich meine Zeit dann hier und nicht dort wo Leute gesucht werden, das beste ist ja das hier alles Rentner sind und in 2-3 Jahren eh weg sind bzw jetzt schon jeder rumheult dass nicht genug Personal da ist und dann holt man sich jedes Jahr nen neuen Azubi ran und lässt ihn da arbeiten wo eh nichts gesucht wird? Ich check dass KI, arbeite in der IT, bla bla bla in 5 Jahren haben wir eh keine Jobs mehr wegen KI, aber jetzt wird sitz ich hier, hälfte der Ausbildung fertig und gefühlt kann ich jetzt schon die Jobbörse abchecken (Ich hätte sie auch so abgecheckt aber als B Plan nicht als A Plan)
Würdet ihr bei einer kostenlosen Lern-App freiwillig spenden?
Ich bin selbst Azubi und hab in meiner Freizeit eine kostenlose Lern-App („AP Industriemechaniker") für die AP1/AP2 Prüfung (Industriemechaniker) entwickelt.
Mir war von Anfang an wichtig: Bildung muss kostenlos sein. Verlage verkaufen Prüfungsbücher für 30-50€, Lernplattformen verstecken alles hinter Abos - und am Ende können sich manche Azubis das einfach nicht leisten. Das finde ich falsch. Wissen sollte für alle zugänglich sein, nicht nur für die die es sich leisten können.
Die App ist mein kleiner Beitrag dazu. Kein Abo, keine versteckten Kosten, kein Paywall. Das soll so bleiben.
Aber ehrlich gesagt kostet die Entwicklung Geld - Server, Tools, Zeit. Und nach meiner Ausbildung fange ich an zu studieren, was bedeutet dass ich alles selbst finanzieren muss und das Azubi-Gehalt wegfällt.
Deswegen überlege ich ob es Sinn macht eine freiwillige Spenden-Option einzubauen – kein Zwang, einfach ein "Kauf mir einen Kaffee"-Button für die die mich unterstützen möchten.
Meine ehrliche Frage: Würdet ihr bei einer kostenlosen App die euch wirklich hilft jemals freiwillig spenden? Oder ist das unrealistisch?
Freue mich über jeden ehrlichen Input 🙏
Ausbildung endet vor dem Praktischen Prüfungstermin
Hallo erstmal
Ich mache grad meine Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik, bin im 3ten lehrjahr.
Ich habe letztens erfahren das meine praktische prüfung so gegen den 16-18.6 stattfindet nur mein ausbildungsvertrag läuft am 4.6 ab.
Wie das zu stande kam:
Habe letztes jahr meine Ausbildung als Fachlagerist abgeschlossen über eine Maßnahme der DAA. Mein betrieb meinte das wenn ich die prüfung bestehe, bieten die mir an das 3te Lehrjahr bei dem betrieb zu machen und nicht mehr bei der DAA. Habe dann am 4.6. Bestanden und am 5.6 wurde direkt mein neuer vertrag aufgesetzt. Nun 1 Jahr später endet meine ausbildung 2 wochen früher wie eigentlich geplant.
Muss ich dann ab den 4.6 nicht mehr zur arbeit? Oder müssen die mir dann für 2 wochen einen neuen vertrag stellen.
Mfg
Ein Azubi
(Tut mir leid wenn da was grammatikalisch kein sinn ergibt. Würde versuchen das bei fragen genauer zu erklären
Berufsschule 80KM entfernt, aber ansonsten sehr attraktiv. Würdet ihr das machen?
Wann und wie arbeitssuchend melden?
Da ich von meinem Betrieb leider nicht übernommen werde, muss ich mich ja beim Arbeitsamt arbeitssuchend melden. Aber mit welchem Datum macht man das? Ich weiß nur den letzten Prüfungstermin, wann genau ich die Ergebnisse schriftlich erhalte ist noch nicht bekannt. Erst danach endet meine Ausbildung ja formal, womit ich dann arbeitslos bin.
Gibt bestimmt einige, die in der Vergangenheit was ähnliches durchgemacht haben, ich hoffe jemand kann mir da helfen :D