Chronische Sinusitis mit Polypen
Hallöchen,
ich bin neu hier und habe direkt mal eine Frage.
Schonmal vorab Danke fürs durchlesen!
Kurz zu meinem Krankheitsverlauf:
Seit vielen Jahren habe ich mir Cronischen Nasennebenhöhlenentzündungen sowie Polypen Wachstum zu kämpfen. Im Januar 2025 habe ich mich dann zu einer Operation an den Nasennebenhöhlen überwunden. Die Operation war für mich extrem schmerzhaft und mit Nachblutungen verbunden. Doch nach circa vier Wochen stellte ich erfreulicherweise fest, dass ich wieder riechen kann. Damit dachte ich, dass ich es geschafft habe. Ich nah fleißig das verordnete Kortisonnasenspray. 2 Sprühstöße morgens und zwei abends in jedes Nasenloch.
Nach circa drei/vier Monaten spürte ich, wie meine Nase wieder „zu“ ging und der Geruchssinn langsam wieder abnahm.
Also bin ich wieder zum HNO.
Überraschung: Die Polypen waren zurück.
Also wieder alles von vorne: Kortisontabletten, mehrmals Antibiotikum, Nasenspülungen, Nasentropfen, Naseneinlagen mit in medikamentengetränkten Tüchern, weiter Kortisonnasenspray, Homöopathische Mittel, Darmaufbau, Hausmittel, Inhalieren usw….
Nichts half, dass es dauerhaft besser wurde.
Im Gegenteil.
Täglich Kopfschmerzen, Druckschmerzen an der Stirn und Schläfen, Heiserkeit, keine Atmung durch die Nase möglich,trockner Hals, ständiger Sekretfluss im Rachen, Müdigkeit, Konzentrationsprobleme.
Ich fühlte mich dauerhaft krank. Geruchssinnverlust und dann auch noch kein Geschmackssinn mehr. Diese Symptome beeinträchtigten meinen Alltag immer mehr und nahmen mir deutlich die Lebensqualität.
Ich rannte von Arzt zu Arzt, Ct Untersuchung, Ultraschall der Nasennebenhöhlen.
Im Ct wurde festgestellt, dass alle Nasennebenhöhlen vollständig verlegt sind. Das bedeutet der Zustand jetzt ist schlimmer als vor der Operation.
Alle HNO Ärzte ratlos.
Es stand eine weitere Operation im Raum, bei der aus zwei Stirnhöhlen eine gemacht werden sollte. Also mit Knochenentnahme, doch ich wurde direkt aufgeklärt, dass die Polypen mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder kommen werden. Die OP wäre also nur eine Überbrückung danit ich mehr als 3/4 Monate symptomfrei bin.
Doch das stand für mich nicht im Raum.
Dann kam wurde ich an einen „Spezialisten“ überwiesen, welchen die Biologika Immuntherapie durchführt. Leider sind die Spritzen sehr teuer und dafür müssen gewisse Komponenten erfüllt sein, damit die Krnakenkasse die Kosten übernimmt. Es wird ein Score berechnet wie weit die Polypen in die Nase wachsen.
Zu Beginn war mein Score bei drei, obwohl im Ct alles bereits zu war. Der Polypenwuchs in der Nase war noch zu wenig.
Also keine Indikation für diese Therapie. Ich wurde vertröstet. Sollte weiter warten bis es noch schlimmer wird. Also quälte ich mich Tag für Tag und Monate weiter mit den Symptomen durch den Alltag.
Vor ca. 3 Wochen die Erlösung.
Der Score wurde bemessen. Er war nun bei 7.
Mehrere Untersuchungen wurde gemacht und siehe da:
Ich wurde zur Therapie zugelassen.
Daher habe ich heute die erste Tezspire Spritze erhalten mit dem Wirkstoff: Tezepelumab erhalten.
Ich hoffe darauf, dass es mir hilft und der Spuk ein Ende nimmt. Leider ist das Medikament noch nicht so lange auf dem Markt und es gibt nicht viele Erfahrungsberichte darüber.
Daher nun meine Frage:
Hat jemand von euch Erfahrung mit der Tezspire Spritze und kann berichten über Nebenwirkungen, Symptomverlauf etc.?
Liebe Grüße und Danke für eure Zeit😊