Hoffentlich bald (wenn alles andere geklärt ist) ist meine PV auf dem Dach. Ich könnte gemütlich 30kwp raufbekommen. Aktuell werden 25 belegt und der Plan dann nach einem Jahr warten den Rest nachzumelden / nachzubauen, um das Rubdsteuerteil zu umgehen. Wäre das aber überhaupt ein Nachteil? Könnte ja genauso jetzt 30kwp Vollmachen und anmelden. Soweit ich weiß sind die Empfänger ja sowieso gesetzlich überholt und smarte steuerboxen sowieso Pflicht. Wäre also nur Übergang. Jemand da mehr Einblick? Bayernwerk ist der Netzbetreiber. Wollen die den Einbau überhaupt noch? Oder gibts andere Tipps? Man könnte ja auch voll belegen, 25 anschließen, auf die Steuerbox warten und dann den Rest anschließen und anmelden?
u/msnake6969
Stellt euch folgende Situation vor: Ihr erteilt einem Fachbetrieb aus der Gegend einen Auftrag. Absolut guter Ruf, gute Kommunikation und gute Planung. 27.000 EUR. Kurz vor der geplanten Montage werden die Module durch eine Spedition direkt an mich angeliefert. Leider wurden die Module aber während der Lieferung durch unfähiges Liferpersonal beschädigt, zerkratzt, verdellt und verbogen.
So können die Module natürlich nicht aufs Dach. Der Lieferant des Elektrikers kann leider keinen Ersatz liefern, weil aktuell nicht verfügbar. Erst in zwei Monaten sind Module der Größe wieder verfügbar, nicht die Selben (Trina 520 statt ursprünglich Trina 510). Zähneknirschend verschiebt man also um zwei Monate und ist da schon pissig. Da man mehr ärger ohne jegliche Kompensation hat.
Jetzt kommt die Lustige Wendung: Plötzlich kosten die Module im Einkauf wohl 1500 EUR mehr und man möchte das an mich weitergegeben, da die neuen Module ja auch 10w mehr Leistung hätten 😂😂 (gesamt 0,3 kwp).
Der Lieferant kann keinen Ersatz liefern & möchte die neuen Module nicht zum selben Preis abgeben, der Elektriker will die Mehrkosten auch nicht tragen und ich soll dann die Verschulden von anderen ausbaden.
Wird immer Verrückter.
Wir haben die Module für unsere neue PV von einem bekannten, grünen, bayrischen Warwnhändler geliefert bekommen. Leider wurden die Module durch die ausführende Spedition so dermaßen stümperhaft angeliefert (mit der Ameise in in über die Palette in die Module, Module treten, hebeln, Palette brechen lassen und so weiter), dass bereits vor dem Auspacken Beschädigungen wie Kratzer an Modulen, Dellen im Rahmen und Kratzer an einigen Rahmen / Gläsern ersichtlich sind. Natürlich bei der Spedition als Beschädigt erfasst. Der Händler hat leider keine Möglichkeit die Module erneut zu liefern, weil nicht verfügbar. Nachliefern könnte er erst im Juli (...). Rabatt möchte er auf die über 50 Module auch nicht geben, die hier bereits rumstehen. Entweder vollständig zurück, oder jede Beschädigung einzeln dokumentieren und irgendwann wird was nachgeliefert (wenn nochmal verfügbar).
Jetzt steh ich vor der Wahl, da die Montage eigentlich nächste Woche erfolgen soll. Alles nochmal umwerfen, nochmal monatelang warten und hoffen dass es dann passt. Oder die Module raufmachen die hier sind und ggf. beschädigte Module nachliefern und ersetzen?
Finde beides richtig nervig und tendiere eher zu Variante 2 , würde dann aber jeden kleinsten Kratzer erfassen lassen und beanstanden, egal ob Rahmen, Modul oder sonstwas. Aus Prinzip- kann mir aber jetzt schon die Diskusionen vorstellen. Hab aber auch die Befürchtung, falls nicht nur optisch etwas defekt ist, sondern mechnisch, dass das eben nicht erkannt würde und ich nach ein paar Jahren mit Problemen dastehe. Andererseits möchte ich das ganze nicht nochmal verschieben, weil schon alles vorbereitet ist.
Finde die Haltung des Warenhändlers auch bescheiden, da er selbstgemachte Probleme auf Kunden abwälzt und lösungen möglichst weit wegschiebt.
Beschädigte Module behalten und montieren oder monatelang auf Ersatzlieferung warten? Pest oder Cholera?