u/Valuable_End1

Warum empfinden wir die Architektur der Vorkriegszeit als so ästhetisch und lebenswert, bauen aber heute nur noch Vierecke?

Es ist ein Paradoxon, das viele von uns kennen: Wir spazieren durch Viertel mit Stuckfassaden, hohen Decken und verspielten Erkern und spüren sofort diesen besonderen „Charme“. Dies ist mir besonders beim Spazieren durch Paris aufgefallen.

Doch blicken wir auf moderne Neubaugebiete, dominieren oft glatte Betonfassaden, graue Fensterrahmen und funktionale Blockhaftigkeit. Warum reproduzieren wir nicht einfach das, was wir offensichtlich so sehr lieben? Ist es so viel mehr Umstand, das alte Handwerk in neue Gebäude zu integrieren? Muss alles nur noch effizient sein?

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u/Valuable_End1 — 5 hours ago