





TL;DR: Käufer beleidigt mich wegen 90-€-Felgen und lügt über seine Anreise. Ich locke ihn mit einem Zweit-Account in die Falle, mache ein Lowball-Angebot für seinen schrottigen Astra und konfrontiere ihn mit seiner eigenen Doppelmoral. Heute habe ich gesehen: Er ist mit dem Preis massiv runtergegangen.
Hallo zusammen, ich verkaufe aktuell einen Satz Alufelgen (90 € VB). Ich habe mir viel Mühe mit den Fotos gemacht (Profiltiefe dokumentiert, DOT-Nummer sichtbar etc.). Ein Interessent schrieb mir und bot sofort nur 30 €. Das ist an sich okay, aber auf meine Ablehnung hin wurde er persönlich und beleidigend.
Er behauptete, die Reifen seien „Schrott“, ich solle die Anzeige löschen, statt „seine Zeit zu verschwenden“ und ich würde sowieso nur auf einen „Dummen warten“. Sein Hauptargument: Er müsse ja so weit anreisen, deshalb müsse der Preis drastisch sinken. Ich habe daraufhin sein Profil gecheckt und gesehen, dass er selbst einen 25 Jahre alten Opel Astra für ursprünglich knapp 700 € VB verkauft.
Die Konfrontation: Ich habe ihn mit einem Zweit-Account angeschrieben und ihm für seinen Astra 150 € geboten – also ein ähnlich unrealistisches Angebot, wie er es mir gemacht hat. Als er ausrastete, habe ich ihm den Spiegel vorgehalten und mich als der „Felgen-Verkäufer“ geoutet. Dabei kam raus: Wir wohnen im selben Ort . Die Story mit der „weiten Anreise“ war also eine glatte Lüge. Er antwortete nur noch mit einem einsilbigen „ok“. UPDATE: Der Kontrollbesuch & Der „Edding-Motor“ Da mich einige gefragt haben, ob er daraus gelernt hat, habe ich heute (07.05.2026) nochmal aus Neugier auf sein Profil geschaut. Ich wollte wissen, ob er seinen Astra für den utopischen Preis losgeworden ist.
Das Ergebnis: Karma hat Überstunden gemacht. Die Anzeige ist noch online, aber der Preis ist radikal abgestürzt. Von seiner ursprünglichen Vorstellung ist er jetzt bei 550 € VB gelandet. Anscheinend hat mein kleiner Realitätscheck bezüglich des Zustands und des bald ablaufenden TÜVs (in 4 Wochen!) doch gesessen.
Die neuen Details des Grauens: Er hat neue Bilder hochgeladen, um den „optisch und technisch sehr guten Zustand“ zu beweisen. Die Realität sieht aber anders aus: Der Edding-Motor: Auf der Motorabdeckung wurde ernsthaft mit weißem Filzstift groß „Corsa C“ und „Läuft gut“ draufgekritzelt. Das wirkt bei einem Verkauf so vertrauenerweckend wie ein Schrottplatz-Fundstück. Technik-Wirrwarr: Er bewirbt den Wagen als „1.2 Liter“, gibt aber gleichzeitig 123 PS an. Spoiler: Den 1.2er Astra G gab es nur mit 75 PS. Er weiß also buchstäblich nicht einmal, was er da eigentlich verkaufen will. Der Hygiene-Faktor: Die neuen Fotos vom Innenraum bestätigen alles – die Sitze sind extrem fleckig und das Armaturenbrett ist unter einer Staubschicht begraben, die ein eigenes Ökosystem bilden könnte. Warum ich zweifle:
Ein Kumpel meinte jetzt, ich hätte mich auf sein Niveau herabgelassen. Es sei „kleinkariert“ gewesen, die Zeit zu investieren, sein Profil zu stalken und ihn mit einem Fake-Account in diese Falle zu locken. Ich hingegen finde, dass solche Leute mal eine Lektion in Sachen Doppelmoral brauchen.
Nachtrag zum Zeitaufwand: Die Anfrage wurde mit Hilfe von KI (Gemini) generiert. Ich habe sie nur mit Infos gefüttert. Es waren effektive 10 Minuten Arbeit für eine sehr befriedigende Lektion in Sachen Gerechtigkeit. BIDA, weil ich ihn so gezielt mit seinem eigenen Verhalten konfrontiert habe, anstatt es einfach gut sein zu lassen?