Hallo,
ich stecke gerade in einer ziemlich absurden Situation mit dem Jobcenter und wollte mal fragen, ob jemand ähnliche Erfahrungen hat oder weiß, wie man am besten vorgeht.
Kurz zu mir:
Ich beziehe Bürgergeld und arbeite gleichzeitig. Das Problem ist, dass ich für meinen Job zwingend ein Auto brauche, weil es keine zumutbare Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln gibt.
Jetzt ist mein Auto aktuell nicht fahrbereit (TÜV abgelaufen + notwendige Reparaturen). Ich habe die Rechnungen/Kostenvoranschläge beim Jobcenter eingereicht – wurde aber alles abgelehnt.
Abgelehnt wurden:
- Reparaturkosten + TÜV
- Kfz-Versicherung
- Stellplatz (den ich brauche, um das Auto überhaupt abstellen zu können)
Ohne das Auto kann ich meinen Job faktisch nicht ausüben.
Gleichzeitig fordert das Jobcenter ca. 300€ zurück bzw. rechnet mir das an, weil ich das von meiner Oma als Geburtstagsgeschenk bekommen habe.
Für mich ergibt das null Sinn:
Einerseits werden notwendige Kosten, um überhaupt arbeiten zu können, nicht übernommen – andererseits wird mir Geld abgezogen.
Real habe ich aktuell sogar ein Defizit von deutlich über 300€.
Zusätzlich kommt noch dazu:
Ich habe eine Nachzahlung von ca. 450€ für Strom und Wasser bekommen. Die basiert aber auf einem viel zu niedrig angesetzten Verbrauch vom Vormieter (keine Waschmaschine, oft nicht da). Meine tatsächlichen Kosten sind einfach höher.
Ich habe inzwischen Klage beim Sozialgericht eingereicht.
Meine Fragen:
- Hatte jemand schon mal so einen Fall mit Auto + Jobcenter?
- Wie stehen die Chancen bei sowas vor Gericht?
- Sollte ich zusätzlich einen Eilantrag stellen?
- Gibt es irgendwas, was ich unbedingt noch beachten oder nachreichen sollte?
Bin für jeden Tipp dankbar