u/LuciaL0L

(Link zum Artikel unten im Text, liest diesen gerne selbst)

Aus dem Artikel ist kurz zu entnehmen:

Eine Meta-Analyse (https://bjsm.bmj.com/content/60/3/198) zu 52 Studien (davon 9 klinische Studien), welche im Kontext der Thematik insgesamt 2943 trans Frauen untersucht hat kam zu keinem Resultat, in welcher die trans Frauen irgendwelche körperlichen Vorteile hatten. Hierbei waren die untersuchten trans Frauen mindestens für ein bis drei Jahre auf HRT.

Diese Meta-Studie (und der Artikel) kommt zum Entschluss, dass es keine wissenschaftliche Grundlage dafür gibt, trans Frauen vom Sport auszuschließen anhand der Daten die jetzt existieren.

Um noch schlüssigere Daten zu erhalten wird empfohlen weitere Langzeitstudien zu erstellen, dafür bräuchte man natürlich aber auch eben Athletinnen im Einsatz über längere Zeiträume.

Darüber hinaus wird im Artikel auch vermerkt, dass gerade wenn marginalisierte Menschengruppen aus dem Sport ausgeschlossen werden, dies eben auf konkreten und fundierten Fakten gestützt sein sollte (was nicht der Fall ist).

https://english.elpais.com/health/2026-02-04/groundbreaking-study-finds-no-evidence-that-trans-athletes-are-a-threat-to-womens-sports.html

Edit: Vielleicht auch zum besseren Verständnis für Menschen, die sich im Regelfall nicht so häufig mit Studien beschäftigen. Metastudien sind Untersuchungen, in welchen die Ergebnisse so vieler Einzelstudien/Primärstudien (wie meist möglich) systematisch zusammengefasst und eben dann wissenschaftlich erörtert werden/neu auswertet im Kontext der Thematik. Wenn diese Metastudien einigermaßen wissenschaftlich sauber durchgeführt werden, erhalten diese hierbei meist eine höhere Aussagekräftigkeit durch schon alleine die höheren Probandenzahlen, als es einzelne Primärstudien meistens selbst es tun können.

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u/LuciaL0L — 16 days ago