u/Londra_x

Medieninformatikstudium vs Mechatronikstudium? 🫪🙃

Hi zusammen, ich bin bereit,
für bisschen Rat in Studienzeit 🙃

Vorab: Mir ist bewusst, dass es zu Informatik, Studiengängen und Berufsaussichten „wie Sand am Meer“ kontroverse Meinungen gibt. Genau deshalb suche ich hier bewusst nach einer möglichst realistischen Einschätzung aus der Praxis und nicht nach theoretischen Idealbildern oder Grundsatzdiskussionen.

Reine Informatik fällt für mich erstmal raus, deshalb geht es explizit um Medieninformatik.

Mir ist bewusst, dass man die wirtschaftliche Lage in ein paar Jahren nicht wirklich sicher vorhersagen kann. Man hört inzwischen oft, dass der IT-Markt nicht mehr so „einfach“ ist wie noch vor ein paar Jahren, gleichzeitig wird bei klassischen Ingenieurberufen (z. B. Mechatronik) ebenfalls diskutiert, wie lohnenswert diese noch sind.

Jetzt zu meinem eigentlichen Dilemma:

Mich interessieren beide Seiten grundsätzlich, also Technik & Informatik. Die Frage ist für mich eher, ob ich stärker in Richtung einer Kombination aus Software und Hardware gehen sollte (Mechatronik) oder eher in Richtung eines stärker software- und digitalorientierten Studiums wie Medieninformatik.

Medieninformatik ist im Kern ein Informatikstudium und der Infoteil ist im Vergleich zu z. B. Wirtschaftsinformatik auch höher, zumindest an der Hochschule. Zusätzlich kann ich das ganze auch noch medienunabhängig vertiefen. Gleichzeitig verändern KI-Tools gerade viele Bereiche im digitalen und kreativen Umfeld (z. B. Webdesign, Mediengestaltung, Content-Produktion), wobei eher Standard- und Routineaufgaben betroffen sind als wirklich tiefgehende technische Arbeit.

Mir ist auch bewusst, dass Informatik deutlich mehr ist als bisschen Programmieren. Trotzdem geht es mir konkret um die Wahrnehmung und Ausrichtung von „Medieninformatik“ im Vergleich zu anderen Studiengängen, besonders Informatik/Wirtschaftsinformatik. Also ob der Abschluss später in der Praxis anders bewertet wird oder ob am Ende eher Projekte, praktische Erfahrung und Skills entscheidender sind als der genaue Titel. Vielleicht gewichte ich den Bachelor-Titel da auch zu stark, deshalb würde mich eure Erfahrung interessieren. Andererseits finde ich auch Robotik, Steuerung, Systeme und die tatsächliche Funktionsweise und Aufbau von Dingen auch sehr interessant.

Ich frage mich deshalb:
Welcher Studiengang ist eurer Meinung nach langfristig flexibler aufgestellt?
Oder anders gefragt: Mit welchem Studium hat man heutzutage später mehr Möglichkeiten, wenn man viele Interessen hat und noch keine spezielle Tendenz hat. Zeit investiert man ja so oder so in beides aber was „lohnt“ sich am Ende heute noch?

Und bitte keine Diskussion à la „warum nicht gleich Informatik“, „Bindestrichinformatik“ usw., darum geht es hier bewusst nicht 😅 (wer es aber nicht lassen kann, auch kein Problem 🤧)

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u/Londra_x — 19 hours ago