
Mein Q1 2026
Wollte auch mal meine Tier-List aus Q1 posten :)
Die Bewertung spiegelt den Spaß wieder den ich beim Lesen hatte und ist nicht zwangsläufig eine qualitative Bewertung. Grundsätzlich hat keines der Bücher auf der Liste bei Lovely Books eine schlechter Bewertung als 3 Sterne von mir erhalten (abgesehen von Kinder der Toten). 1-2 Sterne Bücher sind für mich welche die ich i.d.R. nicht beende, für die Liste hier habe ich es auf 3 Sterne runtergebrochen. Die meisten Titel lassen sich vermutlich auch nur schwer miteinander vergleichen, alles eh rein subjektiv. Ich freue mich über neue Empfehlungen und Diskussionen zu den Titeln.
Für diejenigen die zu viel Zeit haben, noch meine Kurzmeinung zu den Titeln:
Top 1: Mein Favorit aus dem ersten Quartal, "Kekeli" von Jessica Mawuena Lawson: Auf einem Raodtrip von Süddeutschland nach Berlin erfährt die junge Kekeli viel über Deutsch-Afrikanische Geschichte, ihre Familie und sich selbst.
3 Sterne: "Der Oktobermann von Ben Aaronovich, Auskopplung der Rivers of London Reihe, mit dem jungen sympathischen Ermittler Tobi Winter der in Trier ermittelt.
"Hundersiebenundachtzig Tage" von Ludovic Lecomte: Ein Jungendlicher kann aufgrund seiner Angstzustände sein Haus nicht verlassen, die Geschichte wir aus seiner Perspektive an Tag Hundertsiebenundachtig erzählt, der Tag an dem er endlich wieder nach draußen möchte.
"Mutmacher Menschen" von Marcel Friederich, der ehemalige Sportjournalist erzählt in diesem Buch von seinem eigenen Leben mit körperlicher Behinderung und berichtet über inspirierende Geschichten anderer Menschen die unterschiedlichste Hürden überwunden haben.
"Vienna Falling" von Fabian Navarro: Spannende "Wierd Fiction" welche mir Wien und dessen Eigenheiten näher gebracht hat.
2 Sterne: "Die Meerjungfrauen von Aberdeen" von Ben Aaronovich, Neuster Teil der "Rivers of London" - Reihe, für mich einer der schwächeren Bände, aber trotzdem noch sehr gut.
"Wachen, Wachen!" und "Helle Barden" von Terry Pratchet für mich der Einstieg in die Scheibenwelt. Sehr lustig und durchaus spannend. Im Englischen wahrscheinlich noch um einiges besser, aber ich lese lieber auf Deutsch.
"3000 Yen fürs Glück" von Hika Harada: Ein Familienroman über die Kunst des Sparens, gib interessante Einblicke in die japanische Familien- und Arbeitswelt und den ein oder anderen guten Impuls zum sparen.
"One True Queen: Von Sternen gekrönt" von Jennifer Benkau, Empfehlung meiner Freundin, kurzweilige & spannende Romantasy aus Deutschland, geschrieben noch vor dem aktuellen Hype.
1 Stern: "Junglaub" von Detlev van Heest: Der Autor hat in dem Buch knapp 4 Jahre in einem Tokioer Vorort zusammengefasst (auf knapp 800 Seiten). Es ist eigentlich nur die Nacherzählung seines Tagebuchs, teilweise langweilig, in vielen Teilen aber auch überraschend spannend.
William Paul Young "Die Hütte": Interessantes Buch das zum Nachdenken anregt. Es hat gewisse Längen, aber die Fragen die gestellt werden sind spannend.
Jo Nesbo "Koma": Zufallsfund in einem Buchladen, 11. Teil der Reihe für den Einstieg deshalb vielleicht nicht das beste :D Spannend erzählt, der Autor geht auch gerne mal in die blutigen Details. Teilweise sehr konstruiert und die Auflösung fand ich enttäuschend.
"Notfallkontakte" von Esther Becker: Kurzgeschichtensammlung die alle von mehr oder weniger verrückten Begebenheiten des Alltags erzählen. Wie so oft bei Kurzgeschichtensammlungen variieren diese von Genial bis grade noch lesbar.
"One True Queen: Aus Schatten geschmiedet" von Jennifer Benkau: 2. und abschließender Teil der Reihe. Inhaltlich knüpft es qualitativ an den ersten Teil an, dass Ende war mir nicht konsequent genug.
DNF: Elfride Jelinek "Kinder der Toten": Ich habe keinen Schimmer für welche Zielgruppe Jelinek ihr "Magnus Opum" geschrieben hat, ich gehöre nicht dazu. Mich würde wirklich interessieren falls es jemand hier gelesen und für gut befunden hat, warum?