Ich hab mir echt monatelang den Kopf zerbrochen wie mein neuer Name nun sein soll. Leider hatte ich im Vorfeld keine wirkliche Eingebung oder Bezug welchen ich nehmen sollte und hatte vermutlich X Ideen nieder geschrieben was vorstellbar ist. Kurzzeitig hatte ich den Namen "Kea" im Auge, hab mich aber dagegen entschieden da ich nicht warm wurde damit. Ende habe ich meine Namenswahl mir sehr simpel gemacht.
Mein erster Name ist eine Homage an meine Großmutter, etwas abgewandelt, aber klar ihr zuzuordnen. Verwandte oder Bekannte der Familie fiel das positiv auf, weswegen der Name von familiärer Seite gut aufgenommen wurde. Mein Zwischenname ist wiederum eine Homage an meine Patentante, Brasilianerin, die auf familiärer Seite meiner Mutter sich sehr im Zuge meines Outing für mich stark gemacht hat und selbst die erste mir bekannte Queere Person meiner Familie ist. Allerdings habe ich den Namen eingedeutscht, da mir gesagt wurde, migrantisch klingende Namen können gesellschaftliche Nachteile mit sich ziehen.
Der Name war dennoch zunächst ungewohnt, aber spätestens seit eine Kollegin mir erzählte wie stark der Name nach außen wirkt und die Resonanz allgemein positiv ist, stehe ich völlig dahinter. 😅 Dann in der Behörde meine Unterschrift und Stadtsiegel dahinter zu knallen... kann ich mich Identifizieren es zu sehen. Zusätzlich hatte ich den Duschgedanken, was mein Name komplett im Grunde bedeutet in Verbindung mit meinem Nachnamen.
"Die reine, siegreiche Henkerin."
Ey, geil.