Sorry, dass ich das in der (scheinbar) größten und devotesten Fußballnation der Welt so sage, aber: Ich hasse Fußball und alles, was damit in Zusammenhang steht.
Ich hasse, wie kommerziell es ist. Dass es in einer solch unerträglichen Bubble, fernab der Realität, stattfindet, dass in meinen Augen sogar die sportlichen Werte hinter dem "Spiel" überhaupt gar keine Rolle mehr dafür spielen.
"Zusammenarbeiten, Teamgeist, Leistung, Sportsgeist" blablabla halt deine Fresse! Von mir aus auf dem Bolzplatz unter Kinderfreunden aber selbst da trifft man dann ja schon immer öfter die "Motivierten". Ob es die angehenden Spitzenprofis selbst sind oder deren Eltern, die alles dafür tun, dass ihr Fabian der nächste Torschütze der WM 2038 wird. Ich könnte euch alle im Strahl ankotzen.
Bleibt mir doch endlich weg mit eurer scheiß Bundesliga, Champions League, Super-League Dreckrotze, für die man mittlerweile mehr und mehr Geld zahlen darf, um zusehen zu DÜRFEN!
Oder man geht ins Stadion "für die Stimmung"! Und ruft den Nichtsnutzen hinterher, die ihr Leben lang nichts anderes gemacht haben, als Fußball zu spielen und da jetzt für Millionen und Abermillionen über den Platz stolpern, mal mit mehr, mal mit weniger Lust. Und da freuen wir uns dann im Kontext des europäischen oder weltweiten Wettbewerbs regelmäßig drüber und finden es toll, was das alles an Geld frisst - bauen parasoziale Beziehungen zu einzelnen Spielern oder Vereinen auf und freuen uns wenn jemand ein Tor schießt, als hätten wir es selbst zu verantworten.
WIR waren schließlich Weltmeister, richtig?
Werden zu "Ultras" und Hooligans, die tatsächlich denken, dass es irgendwie rational zu erklären und normal und völlig mit ihrem Verein im Einklang sei, dass sie vor, während und nach den Spielen ordentlich Stress mit der Polizei anfangen und sich gegenseitig die Fresse polieren wollen. Ihr habt doch alle nen völligen Dachschaden!
Und dann dieses Geschacherere von Spielern zwischen Vereinen für Unsummen, mit denen man viele Probleme lösen könnte ... all das stellt doch offen zur Schau dass nicht mal die Spieler selbst in der Regel wirkliche Identität oder Zugehörigkeit in "ihrem" Verein suchen, weil wenn Real Madrid für 160 Mio. Dollar anfragt, dann bin ich halt ab morgen Spanier, who cares?!
Und dann weinen Sie, wenn sie ein Spiel verlieren, oder wenn das ihr letzte Spiel bei "ihrem" Verein war und sie in der nächsten Saison nach Japan "müssen". Mathias, du tust mir so leid für all die Sorgen, die dir dein stressiger Profi-Fußballer-Alltag so beschert. Ich wünschte, die Welt könne all den Kummer, den du als Freistoß-Hanswurst so mit dir rumtragen musst, von deinen Schultern nehmen und dein Leben besser machen. Trockne deine Tränen mit deinem ganzen Geld und lehn dich danach an die knöchrigen Schultern deiner Modell-Freundin, zu Vollidioten-Friedolin! Ach, aber vergiss nicht dich ganz weit nach hinten zu stellen, wenn das nächste mal ein 11 Meter fällig ist. Da wird der Sack auch plötzlich ganz klein vor Aufregung, was?
Ach und nicht zu vergessen, dann schön mit Mitte 30 die "Karriere beenden", weil noch weitere Millionen auch nicht in den Arsch passen, aber anstatt dann was nützliches für die Gesellschaft zu machen und vielleicht noch nen Beruf lernen und irgendwo ner richtigen Arbeit nachgehen, wird man natürlich in der Regel "Experte" für irgendwas und geht der Menschheit dann einfach weiter damit auf die Nerven, sich mit der ganzen Sache voll gut auszukennen, hat ständig Mikrofone in der Nase und sagt was tolles, wobei man es natürlich nie richtig schafft, die Medienschulung abzulegen, die man früher für den Umgang mit Journalisten erhalten hat und deswegen trotzdem immer noch keinen vernünftigen Satz spricht und die ganze Zeit nur schwafelt, ohne wirklich was mit Inhalt aus der eigenen vergoldeten Snackhöhle zu pressen!
Gott, wie ich euch alle nicht brauche. Geht bitte einfach. Schießt euch selbst mit Rakten auf einen eigenen privilegierten Planeten, wo ihr diesem Drecks Hobby nachgehen könnt und nehmt all eure Fans am besten mit. Dann könnt ihr alle 24/7 nem Ball beim Rollen zugucken und darüber schwadronieren, ob der dämliche Schiri jetzt dämlich war oder ihr einfach nur einen Sündenbock für euer beschissenes Spiel braucht.
Und wie schön das wird, wenn ihr euch schreiend und weinend auf den Boden werft, weil jemand eure Wade gestreift hat und ihr eure Kriegsverletzung mit den devoten Tränen eurer Fans blitzheilen könnt!
Vielleicht stellen wir künftig auch einfach alle vierzig Quadrillionen Fußballfans mit auf den Platz. Die sind ja in der Regel auch immer die besten Schiris und Trainer und Stürmer und Abwehrspieler und Torwärte....außer Manuel"wir kriechen dir alle so weit es geht in den Arsch"Neuer, der nach seiner Fußballkarriere dann Krebs heilt, den Welthunger beendet und Weltfrieden herbei führt.
Boah und fangen wir bitte gar nicht erst vom "Mutter"-Konzern an, der über dem ganzen steht.
Wenn ich die Fresse von dem Infantino noch einmal in meinem Leben sehen muss, platzt wahrscheinlich das Fußball-induzierte Aneurysma in meinem Gehirn.
Vielleicht gar nicht schlecht. Dann muss ich nicht länger ertragen, dass es Fußball überhaupt gibt.
Ich hoffe, niemand geht zu dieser beschissenen WM in diesem noch beschisseneren Land, dass gerade von der Orange zum nächsten NS-Staat umgebaut wird und bläst Millionen und Abermillionen dort rein, AUS LIEBE ZUM SPORT!
Bitte macht dass Fußball einfach aus dem kollektiven Gedächtnis dieser Erde verschwindet.