u/KCiDe

Ich habe außen eine Abzweigdose (Abox 025l) montiert und dabei eine etwas spezielle Situation: Aus der Wand kommt ein starres Erdkabel, das einbetoniert ist und sich nur minimal bewegen lässt bzw. bei Einhaltung des max. Biegeradius es eine 15cm+ große Schfleife bräuchte bevor ich es in den aufputz angebrachten Kabelkanal einführen könnte. Deshalb war nur eine rückseitige Einführung in eine Abzweigdose möglich. Dadurch zeigt aber die durchstoßene Membran nicht zur Leitung hin, sondern nach innen in die Dose - ging aufgrund der Gegenheiten nitcht anders.

Um das möglichst sauber abzudichten, habe ich vor dem Durchstoßen der Membran rund um das Kabel MS-Polymer (Soudal All Fix Flexi) aufgebracht, wie es mir vom Elektriker auf der Arbeit empfoheln wurde. Damit ist die Durchführung von hinten zusätzlich abgedichtet, auch wenn die Membran nach innen zeigt. Meiner Einschätzung nach sollte die Schutzart der Dose damit grundsätzlich eingehalten sein.

Jetzt überlege ich, die Dose zusätzlich oben und seitlich mit MS-Polymer zu verfugen, die Unterseite aber bewusst offen zu lassen, damit eventuell eindringende Feuchtigkeit wieder ablaufen kann. Ziel wäre, dass gar nicht erst Wasser hinter die Dose bzw. zur Membran gelangt!?

Mich würde interessieren, wie ihr das in der Praxis seht: Macht so eine zusätzliche Verfugung oben und seitlich Sinn, oder handelt man sich damit eher Probleme wie Feuchtigkeitsstau ein, auf wenn unten offen? Wie würdet ihr das in so einer Situation lösen?

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u/KCiDe — 16 days ago