u/Ill-Potato-6781

Hauskauf mit viel oder weniger Eigenkapital? #Aktiendepot

Hallo liebe Gemeinde, kurz zu mir: Anfang 40, 3k Netto im ÖD, verheiratet, Frau geringfügig beschäftigt. Durch langes Sparen und ne Menge Glück existiert ein Wertpapierdepot in der Größe von etwa 650k. Die Frau möchte ein Eigenheim, ich eigentlich auch. Aber: Ich möchte im Alter nicht jeden Cent umdrehen müssen, sprich einen gewissen Cashflow behalten und frage mich gerade, wie man eine Immobilie mit Modernisierungsstau dabei sinnvoll finanziert, ohne mal eben das ganze Depot zu plätten und sich völlig auszuliefern. Haus aus den 80ern, Verkäufer möchte 375k, es müssten die Fenster gemacht werden, zwei Badezimmer, die Leitungen und noch weiterer Kleinkram. Heizung ist Öl, aber erst 10 Jahre alt. Würden wir also noch drin lassen. Im Dach könnte Asbest sein, müssen wir prüfen, dann wären wir aber raus, da wir uns dann klar überheben. An Eigenkapital wollte ich 100k ansetzen. Idee dazu: Kaufpreis drücken auf 350k, hierfür Immobilienkredit aufnehmen und den Rest an Reparaturen mit kleineren Krediten und Eigenkapital finanzieren. Hat jemand ne Idee was da an Kosten anfallen könnte oder vielleicht ein Beispiel wie ihr es gemacht habt? Ich habe einfach größten Respekt vor dem finanziellen "Großen Wurf", den man tendenziell nur einmal machen kann... LG

Edit: Ich merke schon, dass ich mich mit dieser Anfrage hier nicht sonderlich beliebt mache. Das muss ich dann wohl leider aushalten. Ich danke denjenigen, die hier einen tatsächlichen Gedankenaustausch ermöglichen.

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u/Ill-Potato-6781 — 6 days ago