u/Gurkengelee

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Ich finde Legoblumen schön

Ich habe den braunen Daumen. Normale Pflanzen gehen bei mir sofort ein. Selbst einen Kaktus habe ich schon umgebracht. Ich habe mir daher jetzt eine Lego-Blume gekauft. Zusammen mit meinem größten Kind zusammengebaut, steht sie jetzt im Wohnzimmerregal. Ich finde es sehr hübsch, wie dieses grün/gelb/rote Ding unserem schwarzen Regal einen Farbtupfer verleiht. Ich werde mir noch mehr von diesen Legoblumen und Dioramen kaufen und in der Wohnung verteilen.

Mein Partner findet es schrecklich. Tut mir leid.

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u/Gurkengelee — 1 day ago

BU Versicherung abgelehnt - Vorsorge generell aufgeben?

Hallo allerseits,

ich möchte einmal eure Meinung hören. Ich bin 38m, verheiratet mit 3 Kindern. Ich verdiene 6.000 Brutto im Monat, mein Partner 3.000. Ich habe bisher eine BU-Versicherung über 1.500 und eine Pflegeversicherung über 1.000. Wir haben ein Haus gekauft und zahlen derzeit Kreditraten von 1.100. Sonstiges Vermögen ist nicht vorhanden. Ich wollte nunmehr eine neue kombinierte BU/Pflegeversicherung über jeweils 2.500 abschließen. Dies wurde aber wg. Vorerkrankungen abgelehnt.

Nun stellt sich mir die Frage, ob es sich überhaupt lohnt weiteren Vermögensaufbau / Vermögensabsicherung zu betreiben oder nicht besser alle bestehenden Vorsorgeversicherungen aufzulösen sind.

Dem liegen folgende Gedanken zugrunde:

  1. Eintritt der Berufsunfähigkeit

Für den Fall, dass ich innerhalb der nächsten 30 Jahre berufsunfähig werden, würde ich voraussichtlich 1.500 Euro aus der bestehenden BU-Versicherung beziehen. Davon sind dann nochmal mindestens 250 Euro abzuziehen, da mein Partner mit den anstehenden Gesetzesänderungen die Krankenversicherung für mich mit zahlen muss. Hätten wir keine BU-Versicherung könnten wir aber rund 900 Euro Kinderzuschlag und rund 500 Euro Lastenzuschuss beantragen. Wir hätten also praktisch genau so viel raus wie mit der BU-Versicherung.

  1. Eintritt des Pflegefalls

Sollte ich z.B. in 30 Jahren zum Pflegefall werden, würden die Kosten des Pflegeheims alles angesparte Vermögen aufzehren. In den letzten 5 Jahren sind die Eigenanteile an Heimkosten jeweils um rund 5% auf nunmehr durchschnittlich 3.000 Euro gestiegen. Setzt man die Reihe fort, wären die monatlichen Heimkosten in 30 Jahren bei rund 12.000 Euro. Selbst wenn sie "nur" auf 6.000 Euro steigen, übersteigt dies meine Pflegeversicherung von 1k bei weitem. Wir müssten also so oder so Sozialhilfe beantragen. Diese würde zunächst jegliches Vermögen aufzehren. Bei einem angenommenen Fehlbetrag von 5.000 Euro pro Monat, würden so 60.000 Euro im Jahr verbraucht werden. Müsste ich 10 Jahre gepflegt werden, wären dies 600.000 Euro. Selbst wenn ich jetzt 30 Jahre lang jeden Monat 500 Euro zu durchschnittlich 5% anlegen würde, hätte ich nur knapp 500.000 Euro Vermögen erzielt, was so rein für die Pflege abgeschmolzen würde. Mein Partner müsste zudem sein gesamtes Einkommen bis auf einen Selbstbehalt von aktuell rund 1.200 Euro einsetzen, um meine Pflege zu bezahlen. Eine irgendwie geartete Rentenversicherung zu seinen oder unseren Gunsten würde somit also auch durch die Pflege aufgezehrt. Lediglich die noch bewohnte Immobilie bleibt als Schonvermögen unangetastet.

Insgesamt ist daher festzustellen, dass weder die BU-Versicherung noch die Pflegeversicherung einen Beitrag zu unserer Absicherung leisten. Vermögensaufbau lohnt sich angesichts des Risikos zum Pflegefall zu werden nicht.

Es erscheint daher sinnvoll, die bestehenden Versicherungen aufzulösen und unser Geld für schöne Zeiten mit unseren Kindern sowie zur Verschönerung / Sanierung unserer Immobile auszugeben.

Ist mein Gedankengang richtig oder sieht hier jemand Fehler in meinen Berechnungen?

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u/Gurkengelee — 5 days ago