Unser Baby ist jetzt fast 3 Monate alt.
Sie kam 4 Wochen zu früh und hat sich von Anfang an, etwas schwer damit getan, ausreichend zu trinken.
Von der Brust ging es von Anfang an zu 90% nur mit Saughütchen. Das hat aber nicht ausgereicht, der Gewichtsverlust wurde zu groß und so wurde schon ab Tag 3 mit abgepumpter Muttermilch aus der Flasche zugefüttert. Muttermilch war zum Glück genug da.
Wir haben immer mal wieder versucht, die Flaschengabe zu reduzieren, aber das resultierte in einer abnehmenden Gewichtszunahme und sie bewegte sich eh schon an der Gewichtskurve der untersten Perzentile. Wenig Spielraum für Experimente also.
Hat aber immerhin 2,5 Monate gut geklappt. Erst mit Saughütchen stillen und danach noch etwas Fläschchen mit abgepumpter Muttermilch gegeben.
Aber seit 2 Wochen lässt sie sich kaum noch dazu bewegen, an der Brust zu trinken. Weder am nackten Nippel, noch mit Saughütchen. Sie schreit vor Hunger und wenn man versucht, ihr den Nippel anzubieten, wird das Schreien fast noch lauter, als würde man versuchen, sie zu ärgern. Mit Fläschchen ist sofort Ruhe.
Aktuell gibt es zu 90% Fläschchen. Ist kein Drama, kann man mit leben, aber wir fragen uns schon, was das das soll. Gerade meine Frau würde eigentlich gerne weiter stillen und sie nimmt es mental ein bisschen mit, dass das kaum noch klappt.
Normalerweise würden wir wohl versuchen, sie ein bisschen "hungern" zu lassen, bis sie sich mit der Brust zufrieden gibt, aber einerseits brüllt sie uns mit Hunger natürlich die ganze Bude zusammen und andererseits scheint sie gerade im "aufgebrachtem" Zustand die Brust erst recht abzulehnen. Ganz abgesehen davon, dass ihr geringes Gewicht eh schon etwas ist, was man gut im Auge behalten muss.
Ist das ein Resultat von Saugverwirrung, die jetzt nach 2,5 Monaten auf kam? Ihr habt da nicht zufällig irgendeinen Rat, oder einen Erklärungsansatz?