
Hallo zusammen,
ich habe heute an einem Schaltschrank eine Isolationswiderstandsmessung durchgeführt und bin dabei auf ein Verhalten gestoßen, das ich mir nicht ganz erklären kann.
Sobald ich den Pfad mit einem Lastschütz vom Typ Schneider LC1D65AP7 zuschalte, zeigt mir mein Fluke-Messgerät bei der Messung zwischen den Außenleitern untereinander nur noch ca. 0,5 MΩ an.
Ohne das Schütz bzw. bei offenem Pfad bekomme ich wie erwartet den maximalen Messwert angezeigt.
Das Merkwürdige:
Ich habe das Ganze mit mehreren baugleichen, sogar neuen Schützen getestet – überall ergibt sich ungefähr der gleiche Wert.
Jetzt meine Fragen:
Ist dieses Verhalten bei solchen Schützen bzw. deren Baugröße bekannt?
Können interne Kapazitäten, Kriechstrecken oder evtl. Bauteile im Schütz selbst so einen „scheinbaren“ Isowert verursachen?
Oder übersehe ich hier etwas im Messaufbau?
Gemessen wurde spannungsfrei mit einem Fluke-Isotester (500V DC).
Ich danke euch schonmal für eure Hilfe! 👍