u/ExternalEfficient248

Richtwert deutlich überschritten. Rechnung trotzdem angemessen?

Richtwert deutlich überschritten. Rechnung trotzdem angemessen?

Hallo zusammen,

ich wollte mal Einschätzungen von Handwerkern einholen, ob das aus eurer Sicht noch normal bzw. nachvollziehbar ist.

Es ging um das Verlegen von Küchenanschlüssen (Spüle + Verlegung für die Spülmaschine). Vor Auftragserteilung wurde uns per Mail ein Gesamtpreis von ca. 300 € inkl. MwSt. genannt mit dem Hinweis, dass dieser Betrag nur ein Richtwert sei und nach Aufwand + Material abgerechnet werde.

Da wir sowieso mit 350-400€ gerechnet haben (Grossraum München), war das für uns in Ordnung. - Allerdings haben wir am Donnerstag eine Rechnung von knapp 1000€ - also mehr als 3x so hoch - erhalten.

Als Positionen steht nur "Arbeit" und die Zeiten sowie Namen des Mitarbeiters, nicht genau was er gemacht hat (2x, da er scheinbar 2x vorbeikommen musste) und natürlich die Materialkosten, die lasse ich aber aussen vor da die sich eher im Rahmen halten (ca. 100€). Warum, wissen wir nicht). Während der Arbeiten gab es keinerlei Rückmeldung, dass die Kosten offenbar massiv steigen.

Mich würde daher interessieren, ob so eine starke Abweichung von einem ursprünglich genannten Richtwert im Handwerk tatsächlich üblich ist und ob man in so einem Fall normalerweise nicht zwischendurch Rücksprache mit dem Kunden halten müsste. Außerdem frage ich mich, ob die Rechnung in dieser Form aus eurer Sicht ausreichend detailliert ist und wie ihr als Kunde oder Handwerker mit so einer Situation umgehen würdet.

u/ExternalEfficient248 — 3 days ago

Hält die Regierung die Legislaturperiode durch oder steuern wir auf eine echte Systemkrise zu?

Mir fällt auf, dass innerhalb der Bundesregierung inzwischen immer öffentlicher gestritten und gegeneinander geschossen wird. Inzwischen scheint fast jede Woche irgendein neuer Konflikt zwischen CDU und SPD öffentlich auszubrechen.

Wie wahrscheinlich ist es, dass diese Regierung die komplette Legislaturperiode überhaupt noch durchhält? Und falls sie vorher zerbricht: Wäre das einfach „normale“ politische Instabilität, wie sie in anderen Demokratien auch vorkommt, oder könnte das langfristig tatsächlich das Vertrauen in das demokratische System beschädigen und Parteien wie die (nicht so) Alternative für Deutschland weiter stärken?

Dazu kommt noch, dass ab September voraussichtlich das erste Bundesland blau werden könnte bzw. die AfD dort zumindest stärkste Kraft wird und teilweise sogar über eine fast absolute Mehrheit gesprochen wird.

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u/ExternalEfficient248 — 4 days ago

Ich meine nicht einfach „gross feiern“, sondern wirklich Hochzeiten mit mehreren hundert Gästen (die man womöglich nie im
Leben gesehen hat und nie wieder sehen wird, nur weil die mit der Oma des Opas des Vaters der Cousine der Katze des Hundes 5. grades angeheiratet sind), riesiger Location, Goldschmuck, teurem Essen, Kleidung, Musik usw., teilweise finanziert über Kredite oder Geld, das man danach noch 10–15 Jahre abzahlt.

Von aussen als Mitteleuropäer wirkt das oft irrational, weil das Geld stattdessen ja auch in Wohnung, Kinder, Rücklagen oder generell ein stabileres Leben fliessen könnte.

Geht es dabei hauptsächlich um sozialen Status und einer pseudo Profilierung, wie die Familie nach aussen wirkt?
Also nach dem Motto: „Was sollen sonst die Leute denken?“ bzw. „<insert name> hat’s geschafft, weil der einen Benzer vor der Tür hat“ (egal ob geleast oder nicht).

Oder hat das kulturell noch andere Bedeutungen, die man als Aussenstehender nicht direkt versteht?

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u/ExternalEfficient248 — 8 days ago

Als Kind haben sich Sommerferien oder ein Jahr Schule ewig angefühlt. Heute habe ich manchmal das Gefühl, Weihnachten war „gerade erst“, obwohl schon wieder fast ein Jahr vergangen ist.

Mit jedem Jahr scheint Zeit subjektiv schneller zu laufen. Wochen verschwimmen, Routinen wiederholen sich, und plötzlich merkt man, dass schon wieder mehrere Jahre vorbei sind.

Warum nimmt das Gehirn Zeit offenbar anders wahr, je älter man wird?

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u/ExternalEfficient248 — 9 days ago

I’m trying to understand the real-world impact of the “No 10 million Switzerland” initiative beyond the campaign slogans.

For everybody who doesn't know what that is, here a short tl;dr: It’s not just meant to be a symbolic population cap. It would legally require Switzerland to keep the population below 10 million by 2050, with concrete trigger points along the way. Once the population reaches around 9.5 million, the government would already be forced to take measures to curb immigration (e.g. tightening asylum rules, limiting family reunification, renegotiating international agreements, the whole shebang). If the limit is exceeded and measures don’t work, the initiative explicitly obliges Switzerland to terminate the Agreement on Free Movement of Persons with the EU, which would likely also affect the broader bilateral agreements.

So the question is:
Would this actually lead to major structural changes (immigration cuts, end of free movement, pressure on bilaterals due to the guillotine clause), or would it realistically end up being implemented in a watered-down way - and celebrated as a huuuuuuge victory by the SVP like previous initiatives (e.g. the “Inländervorrang light” after the 2014 vote)?

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u/ExternalEfficient248 — 10 days ago

Ich versuche zu verstehen, welche Argumente Leute haben, die pro CDU bzw. Friedrich Merz sind.

Aus meiner Perspektive wirkt es oft so, als würde die CDU in vielen Bereichen einfach dort weitermachen, wo die Merkel-Ära aufgehört hat: eher konservative, wirtschaftsnahe Politik, Fokus auf Stabilität (klappt derzeit super /ironieoff) statt Veränderung. - Und ganz wichtig: Politik für "alte, weisse Männer". Trotzdem wählen auch nicht wenige Jüngere (18–34) die CDU. Je nach Umfrage sind das immerhin grob 13–17 %.

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u/ExternalEfficient248 — 11 days ago

Beispiel aus meinem Alltag als Student: In einer WG von nem Studienkollegen (war internationale FH) gab es wiederholt Probleme mit grundlegenden Hygiene- bzw. Nutzungsregeln im Bad bzw. genauer gesagt Toilettenspülung, obwohl diese mehrfach erklärt wurden. Da auch Frauen in der WG waren, war neben dem WC auch ein kleiner Behälter. Kandidaten aus bestimmten Länder haben den für benutztes Toilettenpapier missbraucht obwohl in wir in Deutschland ein funktionierendes Abwassersystem haben. Jedes Mal wurde es mit„Ja ich denke nächstes Mal dran“ abgestempelt. - ohne Erfolg. Das hatte nichts mit Anderssein zu tun, sondern schlicht mit Verhalten, das für alle anderen kulturell unzumutbar war.

Ein anderes Beispiel: In öffentlichen Verkehrsmitteln erlebe ich häufig, dass manche Leute sehr laut telefonieren oder Videocalls führen, was den gemeinsamen Raum stark beeinträchtigt. Merken die Leute nicht, dass es denen um einen herum unangenehm ist? Wenn ich der einzige Depp im Zug wäre der laut telefoniert und an der xten Geburtstagsparty per Video teilnimmt, würde ich mir eher blöd vorkommen. Klar denkt man sich auf der einen Seite „Die Idioten sehe ich nicht mehr wieder, daher kann es mir egal sein wie ich mich verhalte“, aber eben andererseits ist es schon derbe asozial und respektlos den Mitmenschen gegenüber.

Leider wird Kritik an dieses Verhalten schnell als rassistisch eingeordnet wird, auch wenn sie sich eigentlich auf konkrete Situationen bezieht. Und ja, es sind oftmals eben Leute aus bestimmten Kulturkreisen weil es eben dort als weniger schlimm angenommen wird. Aber ich denke man sollte sich der Kultur anpassen, in dem man lebt/ist.

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u/ExternalEfficient248 — 17 days ago