▲ 11 r/Medizinstudium
Moin zusammen,
ich überlege gerade, eine Famulatur in einem Aero Medical Center (AMC) bzw. einer flugmedizinischen Praxis zu machen. Das Ganze wäre im Bereich Arbeitsmedizin angesiedelt, was ich mir später auch karrieretechnisch echt gut vorstellen kann.
Hier ist der Deal:
- Dauer: 30 Tage (Arbeitsmedizin würden von meiner Uni mit 500 € gefördert werden).
- Motivation: Mich reizt der Kontrast zur Klinik (komme gerade aus dem Klink und der Notaufnahme, beide Famulaturen waren schon eher die Hölle auf Erden). Ich finde die Rolle als „Präventions-Schnittstelle“ spannend - also Leute gesund halten, statt sie im Akutzustand zu reparieren. Im Luftverkehr kommt ja noch die Komponente der Luftsicherheit dazu.
Mein Problem: Ich kenne absolut niemanden, der das jemals gemacht hat,auch nicht in Internetforen und Instagram und so.
Einerseits finde ich die Kombi aus Medizin und Luftfahrt mega, andererseits frage ich mich:
- Lernt man da was Handfestes? Oder schaut man 30 Tage lang nur dabei zu, wie Leute Sehtests machen und Formulare ausfüllen?
- Repetitionsgrad vs. Eigenständigkeit: Wie viel kann man da als Studi realistisch selbst machen (EKG, Lungenfunktion, Anamnese)? Oder ist das alles so rechtlich strikt, dass man nur daneben sitzt?
- Lohnen sich die 30 Tage? Für die 500 € Förderung muss ich die vollen 30 Tage machen. Hab nur Schiss, dass nach 10 Tagen die Luft raus ist, weil sich alles wiederholt.
Hat hier irgendwer schon mal Flugmedizin/Arbeitsmedizin famuliert? Würdet ihr es wieder tun oder lieber in die „richtige“ Klinik gehen?
u/Excellent_Being3082 — 10 days ago