Frau 40, Quereinsteigerin in die Polizei?
Hallo zusammen,
ich stehe beruflich an einem Punkt, an dem ich sehr stark darüber nachdenke, einen kompletten Richtungswechsel hinzulegen und ziehe einen Wechsel zur Polizei (in Wien) in Betracht. Bevor ich mich bewerbe, würde ich mir gerne von jemandem, der wirklich im Exekutivdienst ist, ein realistisches Feedback dazu holen.
Kurz zu mir:
40 Jahre, weiblich, keine Kinder, keine familiären Verpflichtungen. Also zeitlich flexibel.
Sehr sportlich aktiv, kein Problem mit körperlicher Belastung.
Habe ein abgeschlossenes Studium (Marketing) und 15 Jahre Erfahrung u.a. in leitenden ‑ und teamverantwortlichen Funktionen in der Privatwirtschaft.
Warum der Wechsel?
Ängste vor Altersdiskriminierung in meiner Branche, KI und Instabilität in der privaten Wirtschaft.
Suchen nach einem langfristig sicheren Beruf bis zur Pension, in dem ich mit Menschen arbeite, aktiv sein kann und nicht (ausschließlich) im Büro vor dem Bildschirm versumpere.
Bereit, Schichtdienst, Nachteinsätze und Überstunden zu machen, solange der Job Sinn und Bewegung bringt.
Fragen an euch (besonders an aktive Exekutivbedienstete):
Wie wird eine 40‑jährige Quereinsteigerin in der Grundausbildung und später auf der PI akzeptiert? Die meisten Rekruten sind ja Anfang 20.
Habe ich langfristig realistische Chancen, eine Dienstführende (z. B. später E2a) zu werden, wenn ich nach 40 erst in die Ausbildung gehe?
Wie „hardcore“ ist der Alltag wirklich (Schichtdienst, Gewalt, Belastung)?
Wie seht ihr Quereinsteiger mit viel Führungserfahrung, aber ohne Polizei‑Hintergrund?
Ich bin für jede ehrliche Meinung, auch kritische, dankbar. Gerne auch via DM.
Danke im Voraus!