Leute haben vergessen was Wildtiere sind
Wurde schon häufiger hier drüber gepostet, aber ich kann diese Irrationalität und Realitätsferne in der Waldiskussion einfach nicht mehr ertragen und glaube, dass es ein grundsätzliches Problem ist, was über den Wal hinausgeht. Ich habe gerade einen Beitrag gesehen in dem es um eine Frau ging, die völlig hirnverbrannt allein zum Wal schwimmen wollte und Leute feiern sie als Heldin und meinen sie würde da irgendwas sinnvolles tun, ihm Zuneigung und Nähe spenden, weil Wale dafür ja empfänglich wären. Der Wal ist ein Wildtier, ein Tier in der Wildnis, und nicht domestiziert und gibt einen Fick auf irgendwelche Menschen, was er auch tun sollte. Natürlich sollten, sofern es eben möglich ist, Menschen zu seiner Befreiung beitragen, aber dieses gut zureden und tätscheln ist einfach so ein Quatsch. Das sind die gleichen Leute, die Vogelbabys aufsammeln und wegbringen, die in der Nähe ihrer Eltern erste Flugversuche starten oder Tiere knuddeln und denken sie würden das genießen, während diese enormen Stress empfinden.
Ich bin selbst sehr tierlieb und engagiere mich im Tierschutz, lebe vegan etc..aber das kommt mir gerade wirklich vor wie eine Massenverblendung. Ich wünschte es gebe eine Person, keinen Influencer, der sich gerne selbst inszeniert, der die Leute mal sachlich fundiert aufklärt warum Tiere eben keine Menschen sind, die einfach nur etwas anders aussehen und dass es massiv einen Unterschied macht, ob ein Tier domestiziert ist und ein Haustier ist oder ein Wildtier. Falsche Tierliebe kann schaden und für Tiere sowie auch für Menschen tödlich enden.