u/Ecstatic-Ad-4466

Was ich an Zohran Mamdani spannend finde: Er hat im Wahlkampf nicht einfach irgendwelche linken Buzzwords gesagt um Stimmen zu sammeln und danach alles vergessen. Viele seiner zentralen Versprechen hat er tatsächlich angegriffen, obwohl alle meinten das wäre „unrealistisch“.

Er hat über Mieten gesprochen weil Menschen sich New York nicht mehr leisten können. Über Öffis weil Arbeit und Alltag ohne Auto funktionieren müssen. Über Kinderbetreuung weil Familien daran kaputtgehen. Und über Superreiche und Konzerne die jahrzehntelang immer mehr bekommen haben während normale Leute immer weniger haben.

Und das Interessante ist: Genau damit hat er gewonnen.

Die politische Mitte sagt oft progressive Politik sei zu radikal oder würde Menschen abschrecken. Aber Mamdani zeigt gerade eher das Gegenteil. Leute verlieren nicht wegen „zu linker“ Politik das Vertrauen, sondern weil Politiker dauernd Dinge versprechen die sie nie umsetzen wollen.

Natürlich wird er von konservativen Medien und reichen Lobbygruppen massiv angegriffen. Aber allein dass ein offen demokratischer Sozialist in New York so erfolgreich wurde zeigt wie sehr sich die Stimmung verändert hat.

Viele tun immer so als wäre sozialere Politik unmöglich. In Wahrheit fehlt oft einfach der politische Wille.

Was denkt ihr? Könnte so eine Politik auch in Europa oder Österreich funktionieren?

https://kontrast.at/zohran-mamdani-100-tage-im-amt/

https://kurier.at/politik/ausland/zohran-mamdani-new-york-usa-sozialist/403151025

https://jacobin.de/artikel/zohran-mamdani-mieten-verbraucherschutz-demokratie

u/Ecstatic-Ad-4466 — 7 days ago
▲ 115 r/Dachschaden+1 crossposts

Quelle: https://kontrast.at/fpoe-mitarbeiter-verfassungsschutz/

In ÖSTERREICH gibt es gerade Diskussionen um eine Recherche: Mehrere Mitarbeiter von Politikern der FPÖ sollen vom Verfassungsschutz beobachtet werden.

Der Grund: Einige von ihnen sollen Verbindungen zu rechtsextremen Gruppen haben.

Was ich daran interessant finde: Parlamentarische Mitarbeiter haben oft Zugang zu wichtigen Infos und Gebäuden, aber sie werden nicht automatisch sicherheitsgeprüft.

In anderen Ländern wie Deutschland oder Großbritannien gibt es solche Checks teilweise schon.

Jetzt wird diskutiert: Sollte man das auch einführen?

Die einen sagen: Mehr Sicherheit ist nötig, weil diese Leute nah an sensiblen Bereichen arbeiten.

Die anderen sagen: Das könnte politisch missbraucht werden oder zu viel Überwachung bedeuten.

Am Ende geht es um eine einfache Frage:
Mehr Kontrolle für Sicherheit oder zu viel Eingriff in die Politik?

Was denkt ihr dazu?

u/Ecstatic-Ad-4466 — 9 days ago
▲ 983 r/Austria

Langsam frag ich mich echt ob man in Österreich überhaupt noch normal einkaufen gehen kann oder ob das inzwischen ein eigener Studiengang ist. Du gehst nicht mehr einfach in den Supermarkt und kaufst was du brauchst. Nein. Du brauchst eine App, ein Pickerl, ein Kundenkonto, einen Joker, irgendeinen Code, drei Aktionen und am besten noch einen Excel-Plan damit du am Ende nicht wie der ärgste Wappler den Vollpreis zahlst.

Und das ist ja das eigentlich Absurde. Der Vollpreis fühlt sich mittlerweile nicht mehr wie der normale Preis an, sondern wie eine Strafe dafür dass du nicht brav genug mitgespielt hast. Kein Pickerl? Pech gehabt. App vergessen? Selber schuld. Aktion übersehen? Dann zahlst halt DEPPENSTEUER.

Früher war einkaufen halt einkaufen. Heute ist es ein kleines Casino mit Milchprodukten. Du stehst vorm Regal und fragst dich nicht mehr „was brauch ich?“ sondern „was davon ist gerade nicht komplett gschissn bepreist?“ Und wenn du dann nach 25 Prozent Joker, Rabattmarkerl und irgendeinem digitalen Zaubertrick endlich bei der Kassa stehst, hast du nicht das Gefühl gespart zu haben. Du hast nur das Gefühl, dass du weniger ausgenommen wurdest.

Ich will ja wirklich keinen Luxus. Kein Wagyu, kein Kaviar, kein handgestreicheltes Bio-Müsli aus dem Waldviertel. Ich will Brot, Joghurt, Käse, irgendwas fürs Abendessen und vielleicht einen Snack ohne dass ich danach kurz mein Konto anschauen muss wie einen Unfallbericht.

Was mich daran am meisten nervt: Es wird alles so dargestellt als wären wir Konsumenten einfach zu blöd zum Sparen. Als müssten wir nur besser planen, mehr vergleichen, mehr Apps installieren, mehr Aktionen jagen. Aber vielleicht ist das Problem nicht, dass die Leute zu wenig Pickerl kleben. Vielleicht ist das Problem, dass NORMALES ESSEN einfach absurd teuer geworden ist.

Geht euch dieses Rabattkarten-App-Pickerl-Theater auch schon so am Oasch oder bin ich mittlerweile einfach nur offiziell im österreichischen Endstadium Grant angekommen?

reddit.com
u/Ecstatic-Ad-4466 — 17 days ago