Hallo zusammen!
Mir ist gerade eine Frage durch den Kopf gegangen, wo mich mal interessieren würde wie eure Meinungen/Ansichten dazu aussehen:
Ist das Zusammenkommen mit einem anderen Menschen (Partnerin oder Partner) wirklich so viel schwerer geworden, oder wird das nur so empfunden?
Hierzu mal ein paar Thesen:
Wenn wir mal das Pferd von hinten aufzäumen und die Frage stellen "war es früher wirklich besser?", dann scheint der Eindruck zu entstehen, dass Boomer und GenX deutlich schneller in eine Partnerschaft gekommen sind. Allerdings könnte dies doch einfach nur auf dem damaligen sozialen Druck gewachsen sein. Es wurde quasi verlangt, dass du bereits mit X Jahren verheiratet bist, ansonsten bist du "komisch" und wirst sozial ausgegrenzt.
Die These kommt daher, da es augenscheinlich doch viele insgeheim unglückliche Ehen zu geben scheint und man nur zusammen bleibt, um dem sozialen Druck auszustellen.
Andererseits wäre auch mal zu hinterfragen, ob das, was wir uns als klassisches Dating vorstellen (wildfremde Person ansprechen, sich treffen und auf mehr hoffen) nicht immer schon wenig erfolglos war (oder es endete nach 1-2 Jahren). Erfahrungsgemäß kommen die meisten Menschen über Freundschaften, die Arbeit oder längere Bekanntschaften zusammen.
Andererseits hat Social Media hier sicher auch einen negativen Impact. Durch Filterblasen (z.B. Incel-Communities, Andrew Tate Jünger, etc.) wird hier immer wieder dasselbe gepredigt und dann irgendwann geglaubt.
All diese Thesen sind aber nur wilde Mutmaßungen bzw. Vermutungen.
Daher mal die Frage: Wie seht ihr das?