u/DeliciousHunter3207

Meine Story und medizinisches Cannabis

Hallo allerseits,

ich suche vermutlich einen Ratschlag oder Erfahrungsberichte.

Ich bin mittlerweile 28 Jahre alt und habe einen Masterabschluss. Als ich 17-18 und noch Schüler war, habe ich oft mit Freunden eine dicke Tüte oder einen Kopf geraucht. Bis zu dem Zeitpunkt wo jede Session bei mir in einer fürchterlichen Panikattacke mit Herzrasen und Todesangst endete. Also wirklich ganz klassisch Panikattacke mit dem Bedürfnis schnell den Notarzt anzurufen. Daraufhin habe ich 10 Jahre lang mit regelmäßigem Konsum aufgehört. Ab und zu habe ich mir wenige Male nach dieser Zeit eine Mikrodosis geraucht, um zu schauen ob es mich auch umhaut. Alles gut. Oder mal besoffen auf einer Party einen mitgeraucht (inkl. Top Erlebnis ohne Panik).

Ich vermute dass damals ein paar Faktoren zusammengekommen sind, die in mir diese Reaktion ausgelöst haben:

-Die Angst gestrecktes Zeug zu rauchen

-Nicht zu wissen was ich da rauche

-Das soziale Setting (bspw. draußen mit mehreren Freunden einige Tüten geraucht)

-Bedingt durch das Setting und dem jungen Alter deutlich über meiner THC-Wohlfühlschwelle konsumiert

Nun seit einer Woche konsumiere ich täglich medizinisches Cannabis aus der Apotheke. Meistens Super Lemon G mit 6% THC und 7%CBD oder Moon Berry mit 10% THC und 13% CBD. Bisher hatte ich noch kein negatives Erlebnis. Ich dosiere sehr gering (etwa 0.05g-0.1g) und mische es mir in den Tabak, da ich sowieso Raucher bin. Ich bin dann nicht mega stoned, aber fühle mich beruhigt und gelassen, entspannt. Das passt mir gut.

Dennoch habe ich aktuell manchmal die Sorge: „was wenn es wieder passiert?“ Kann niemand wissen. Ich denke mit meinem Konsumverhalten und Auswahl der strains ist es ggü. damals zumindest unwahrscheinlicher.

Hat jemand eine ähnliche Story? Also eine Zeit im Leben gehabt, in der der THC Konsum zu Panik führte, aber nun wieder in der Lage (kontrolliert und gemäßigt) zu konsumieren?

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u/DeliciousHunter3207 — 4 days ago