Hallo zusammen,
nachdem ich es geschafft habe, noch eine offizielle Print-Ausgabe des Horror-Rollenspiels „Dread“ zu ergattern, freue ich mich sehr, bald meine erste Session zu starten. Ich leite zwar seit mehr als 25 Jahren Pen-&-Paper-Rollenspiele, bin aber absoluter Neuling, was dieses System angeht.
Soweit erscheint mir nach Lektüre des Buches alles machbar und relativ klar. Das Einzige, wo ich noch ein paar Fragezeichen im Kopf habe, ist der vorzeitige Tod einer Spielerfigur - also der Fall, dass jemand einfach aus was für Gründen auch immer einen sehr einfachen Zug beim Jenga-Turm versemmelt und dann schon in den ersten Minuten aus dem Spiel genommen wird.
Ich weiß zwar durch andere Gespräche, dass viele es durchaus so handhaben, dass der Spieler dann wirklich draußen ist: Seine Figur stirbt, wird schwer verletzt, muss abreisen etc. Die betreffende Person nimmt dann einfach nicht mehr an der Session teil.
Das ist für mich keine Option. Ich möchte niemanden für den Rest des Spiels nur als stummer Zuschauer am Tisch verharren lassen. Ihn nach Hause zu schicken à la „Tja, hast halt Pech gehabt, wir sehen uns nächste Woche!“ kommt für mich auch nicht infrage.
Im Regelbuch wird z. B. vorgeschlagen, den gestorbenen Spieler als Geist weiter an der Geschichte teilnehmen zu lassen – er hat dann noch die Möglichkeit zu interagieren, kann aber keine Steine vom Turm mehr entfernen.
Habt jemand diese Variante bereits ausprobiert und kann davon berichten? Oder verwendet ihr eine andere Mechanik, wie z. B. einfach eine neue Figur ins Spiel zu bringen? Würde mich über ein paar Erfahrungsberichte und Inspiration freuen!