







Moin,
ich hatte vor paar Tagen einen Skoda Octavia gepostet wo mir leider jemand zuvor gekommen ist.
Heute war ich diesen Mazda 6 angucken und auch Probe fahren.
Zu meinem Fahrprofil:
~20.000km im Jahr, größtenteils Kurzstrecke.
Ich suche ein Auto was mich langfristig vergessen lässt, wie eine Werkstatt von Innen aussieht und mich auch nicht jede Woche an die Zapfsäule zwingt. Zudem wird bei uns in 3 Wochen eine wichtige Bahnstrecke für mehrere Wochen gesperrt und bis dahin wäre ein neues Auto sehr wünschenswert.
Kurz zum Auto:
-Importwagen aus Dänemark, laut Carvertical nur TÜV in Dänemark durchgeführt. carvertical sagt das Auto ist unauffällig und die Kilometerzahl macht Sinn.
-Hatte einen Lackschaden, der laut dem Vorbesitzer in einem Parkhaus passiert ist. Das Auto wurde mit Lackschaden, an der Rechten Seite, an den Händler verkauft und dort nachlackiert. Rechnungen, Bilder und auch Kaufvertrag mit dem Vorbesitzer habe ich per WhatsApp bekommen. Die Nachlackierung konnte ich so nicht erkennen und ist m.M.n. sehr gut gemacht worden. Ich konnte bei der Besichtigung noch kleine Lackschäden feststellen(Rechter Außenspiegel, Stoßstange vorne minimal und rechter Türgriff) der Händler würde bei einem Kauf diese Lackschäden nachlackieren lassen. Auch bei den Spaltmaßen konnte ich keine Unstimmigkeiten feststellen
-Scheckheft ist gepflegt und ich konnte keine Auffälligkeiten finden
-Motor und Getriebe laufen sehr gut, das Getriebe schaltet komplett ohne Ruckeln und der Motor ist auch sehr ruhig.
-Alle elektrischen Systeme wurden getestet und funktionieren reibungslos
-Vor Übergabe wird ein Service + HU/AU neu gemacht und ich kriege 12 Monate Garantie womit ich zu jeder Mazda-Werkstatt gehen kann, was von der Garantie übernommen wird, seht ihr im letzten Bild
-Das Auto ist 4-Fach bereift mit Winterreifen aus 2019, die Porös sind und ein abgefahrenes Profil haben. Der Händler wird mir beim Kauf neue Ganzjahresreifen draufzugehen, auswuchten etc. Welche Marke das sein wird, muss ich noch abklären.
-Beim Bremsen ist mir aufgefallen, dass das Auto bei höheren Geschwindigkeiten (90-100kmh) leicht ruckelt, bei 50-60h bremst er komplett sauber ab. Laut meinem Mechaniker könnte das an der langen Standzeit vom Auto liegen + den Reifen oder aber auch, dass die Bremsen verzogen sind/eine Unwucht haben. Mir wurde geraten dies mit dem Händler abzuklären und ggf. Soll der Händler die Bremsen wechseln oder mit dem Preis um ca. 500-800€ runtergehen.
Sollte er sich weigern, soll ich abspringen.
Ich hatte lange versucht mit dem Händler zu verhandeln, aber er ist ohne die oben genannten Reparaturen bei einem Einkaufspreis + Nachlackierung bei einem Anschaffungspreis von ca. 17,6k und würde mit den oben genannten Reparaturen nicht runter gehen. Das Auto wurde von 21k auf 19k runtergesetzt, wann kann ich nicht sagen. Generell gefällt mir das Auto sehr gut,fährt sich sehr gut und mein Bauchgefühl sagt „kaufen“, wenn sich das Thema mit den Bremsen für mich zum Vorteil erledigt, ansonsten würde ich abspringen. Der Händler wirkte jedoch sehr Professionell und scheint auch einen sehr guten Ruf in der Umgebung zu haben. Auch wurde mir angeboten das Auto zu Dekra zu fahren und abchecken zu lassen, was ich aus Zeitgründen leider ablehnen musste.
Ich wollte mal trotzdem die Schwarmintelligenz fragen, wie ihr zu der ganzen Sache steht?
Edit: Vielen Dank euch im Voraus!!