Hallo zusammen,
ich (ftm) habe ein Problem und wüsste gerne, ob es noch jemandem von euch so geht/ging und ob ihr eine Lösung gefunden habt damit umzugehen. Es ist so, dass ich mich vor ner Weile als trans geoutet habe, seit Februar Testo bekomme und nächste Woche einen Termin für die Mastek habe. Soweit, so gut. Ich habe jedoch das Problem, dass ich das Gefühl habe, dass die Disphorie derzeit eher größer wird, weil ich zwar mit meinem neuen Namen und Pronomen angesprochen werde, etc. mich aber einfach selbst nicht so sehen kann. Ich kann mich selbst nicht als Typ wahrnehmen. Ich vermute halt einfach wegen der "üblichen" körperlichen Probleme, der Stimme, etc. Ich habe das Gefühl, dass die ganze Ansprache, der Name und co. nur gefaket sind, einfach weil ich mich von außen anders wahrnehme.
Jetzt bin ich unsicher was die Mastek angeht. Ich weiß einerseits, dass ich die Mastek haben will, aber ich habe Angst dass ich die Entscheidung bereuen könnte, eben weil ich mich selbst nicht als Mann sehen kann und es dann vielleicht nach der OP komisch wird, weil es irgendwie nicht zu meinem Bild von mir passt, auch wenn es das falsche ist. Ich bin mir im Allgemeinen einfach nicht sicher wie ich mit der Situation umgehen soll und was ich machen kann um es zu verbessern. Aufs passing warten, falls es denn so kommt? Ich habe überlegt es mal mit nem Packer zu versuchen in der Hoffnung dass es mein Bild etwas ändert, aber ich bin mir nicht sicher. Ich weiß nicht, ob ihr versteht was ich meine, ich habe das Gefühl was ich geschrieben habe klingt voll weird, aber vielleicht habt ihr ja ein bisschen Input für mich? Danke schon mal fürs lesen!