u/Cyenna

Hallo zusammen,

im Frühjahr nächsten Jahres steht unsere Hochzeit an. Die kirchliche Trauung beginnt um 11:00 Uhr, und der Plan ist, gegen 13:30 Uhr ein Mittagsbuffet inklusive Desserts an der Location zu servieren. Gegen 16:00 Uhr gibt es dann Kaffee und Kuchen.

Wir haben uns bewusst dafür entschieden, den Tag früh beginnen zu lassen, da wir beide keine Nachteulen sind und die späten Stunden unserer eigenen Hochzeit vermutlich nicht so richtig genießen könnten. Einen festen Endzeitpunkt haben wir zwar nicht festgelegt und die Location ist bis zum Morgen des Folgetages reserviert, aber wir gehen davon aus, dass die meisten Gäste gegen 21:00-22:00 Uhr nach Hause gehen werden. Das ist auch so mit den Gästen kommuniziert. Das entspricht vielleicht nicht jeder Vorstellung einer Traumhochzeit, aber so fühlt es sich für uns richtig an , zumal wir auch im Familien- und Freundeskreis nicht viele Partygänger haben, die eine große Feier mit Tanz und Musik bis in die Nacht erwarten.

Jetzt zu meiner eigentlichen Frage:
Auf Basis unserer Planung hätte ich gesagt, dass ein zusätzliches Abendessen neben dem umfangreichen Mittagsbuffet und der Kuchenauswahl zu viel wäre. Ich denke, die Gäste wären dann eigentlich nur am Essen oder hätten abends gar keinen richtigen Hunger mehr. Vielleicht schließe ich da aber auch zu sehr von meinem eigenen Essverhalten auf andere.

Als Kompromiss haben wir überlegt, das Kuchenbuffet einfach länger verfügbar zu lassen bzw. es um ein paar kleine herzhafte Häppchen zu ergänzen , also nichts Großes, aber etwas für diejenigen, die vielleicht abends doch ein bisschen Appetit haben.

Was meint ihr dazu? Wären wir schlechte Gastgeber, wenn wir kein Abendessen anbieten?

Vielen lieben Dank für eure Antworten! :-)

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u/Cyenna — 16 days ago