u/Cute_Measurement1124

Alleinerziehende Mütter zu hassen ist weird.

Argument Nummer 1 ist meist: Du bist als neuer Mann dann nur die zweite Geige. Ja Herzlichen Glückwunsch für diese offensichtliche Erkenntnis, aber das ist kein Alleinstellungsmerkmal, das sollte man bei einem leiblichen Kind mit einer Frau auch sein, ansonsten läuft etwas falsch. Kinder sind für Eltern eigentlich Priorität Nummer 1. Zuerst schütze ich den Nachwuchs, dann den Partner.

Argument Nummer 2: die wollen nur Geld. Wollen genügend Single-Frauen auch, außerdem ist es ja auch logisch, dass eine Frau+Kind mehr kosten verursacht als eine Frau allein. Eine Frau mit teuren Medikamenten verursacht auch mehr Kosten als eine Frau ohne. Nur da würde keiner auf die Idee kommen, das zu kritisieren.

Argument Nummer 3: man ist ein beta-cuck, der das Kind eines anderen Mannes großzieht. Dazu sagen ich zwei Dinge: 1. Hört nicht auf die redpill community, das sind Menschen, die man eigentlich auf starke Medikamente und Therapie einstellen müsste. 2. Ist irgendjemand schon mal auf die Idee gekommen, dass man mit dieser Frau auch selbst noch Kinder haben kann und das Argument damit hinfällig wird? Ach ja übrigens: das Kind ist ein Mensch und kein Stück Müll.

Argument Nummer 4: Der leibliche Vater macht Probleme. Machen single Frauen mit ex-partnern auch, abgehakt.

Natürlich steht es selbstverständlich jedem frei zu daten wen er will. Niemand muss gezwungen werden, eine alleinerziehende Frau zu daten. Aber Männer sollten mal überlegen, was für einen Mist sie ablassen im Internet.

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u/Cute_Measurement1124 — 6 days ago
▲ 163 r/Studium

Ich habe versucht neue Kontakte zu knüpfen, nachdem meine Kollegen, drei an der Zahl, nun andere Zeiten haben und generell nach einer Vorlesung lieber nach Hause gehen und ihre Depressionen pflegen.

Die Tutorin vom letzten Semester grüßt mich nicht mehr. Die höheren Semester schauen einen nicht mal mit dem Arsch an. Die Kommilitonen bleiben lieber in ihren Gruppen. Als ich jemanden gefragt habe, ob er mein Abgabepartner sein möchte hieß es: ja, vielleicht. Aber zusammen bearbeiten? Nein. Er hat schließlich seine Freundesgruppe.

Dann denkst du dir: Hey, ich geh zu einem kleinen Event, dass die Fachschaft zum neuen Semester gemacht hat. Und auch hier: kein Schwein redet mit mir. Ich versuche Gespräche aufzubauen, aber es wird abgeblockt.

Manchmal frage ich mich wirklich ob die Menschen seit der Covid19 Pandemie komplett asozial geworden sind oder ob es an mir liegt? Weil vor der Pandemie war das anders. In der Berufsschule gabs sowas nicht, da hat man zusammen Karten gespielt und war mit jedem cool. Aber an einer Universität solch ein Verhalten schockiert mich.

Im Endeffekt kann ich auch daheim bleiben, denn in den Vorlesungen hast du eh eine Geräuschkulisse, dass man sich nicht konzentrieren kann, die Skripte lesen, Bücher lesen, Übungen bearbeiten und abgeben und zu den Tutoriaten erscheinen. Dieses Studentenleben scheint es gar nicht zu geben, denn die Leute sind so dermaßen abweisend, das tut weh.

/rant

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u/Cute_Measurement1124 — 15 days ago