Hallo, ich absolviere seit sechs Monaten mein FSJ-Praktikum in der Onkologie (eigentlich sollte ich dort meinen gesamten Dienst absolvieren). Aktuell besteht meine Aufgabe aber nur noch aus Reinigungsarbeiten und dem Beantworten der Patientenanliegen, also quasi der Laufbursche. Der Stationsleiter ist etwas arrogant und behandelt mich, als wäre ich dumm, was mir mittlerweile missfällt. Ich kann aber nichts sagen, weil ich sonst als faul und respektlos gelten würde. Die Station ist jedoch relativ ruhig und ich bin abends nicht allzu müde, sodass ich Zeit habe, mich auf eine wichtige Prüfung vorzubereiten. Ich möchte mich für eine Ausbildung zur OP-Assistentin bewerben und habe deshalb einen Stationswechsel beantragt, um mehr zu lernen und auch im OP-Bereich eingesetzt zu werden. Ich habe bereits an zwei Intensivstationen Praktika absolviert und konnte nach Rücksprache mit dem Teamleiter einen Besuch im OP-Bereich organisieren. Das Problem ist, dass mein erster Tag total überfordernd war und ich abends völlig erschöpft war. Ich bin mir unsicher, ob ich auf der onkologischen Station bleiben oder auf eine Intensivstation wechseln soll, da dies meine letzte Chance ist, die Prüfung zu bestehen, und ich mir mehr Zeit zur Vorbereitung nehmen möchte. Was soll ich tun?
u/Current_Bee1789
▲ 2 r/Medizinstudium
u/Current_Bee1789 — 14 days ago