Servus,
ich hab mir das neue Kurzgesagt-Video zum demografischen Kollaps angeschaut und muss das mal kurz loswerden. Ich hab das Gefühl, wir steuern hier in Österreich/Deutschland sehenden Auges gegen die Wand.
Wenn du nicht das Glück hast, später mal ein Haus oder fettes Vermögen zu erben, bist du doch nur noch der Zahlmeister der Nation. Wir hängen in einem System fest, wo man fast die Hälfte von seinem Gehalt abgibt, um die Pensionen der Boomer zu stützen und eine Migration zu finanzieren, die einfach Unmengen an Geld verschlingt. Geld, das an jeder Ecke fehlt, vor allem bei der Förderung von jungen Familien oder beim Wohnbau.
Das "Aufstiegsversprechen" ist doch ein Witz. Du kannst noch so viel hackeln, aber gegen die Immobilienpreise und die Abgabenlast kommst du nicht an. Am Ende bleibt dir kaum was, um wirklich selbst was aufzubauen, während die, die schon was haben, fein raus sind.
In meinem Umfeld reden jetzt die ersten ernsthaft über Expat-Programme Richtung Norden, Dänemark oder so, weil dort Leistung und Familie anscheinend noch was wert sind.
Das Einzige, was einen hier noch hält, ist die eigene Familie, aber die Politik scheint das schamlos auszunutzen, weil sie wissen, dass man nicht so leicht weg kann.
Seht ihr da noch irgendein Licht am Ende des Tunnels? Checkt die Politik überhaupt, dass ihnen die jungen Leistungsträger gerade innerlich kündigen, oder wird das Ding einfach gegen die Wand gefahren?