
Nicht nur bei Verpackung sondern mutmaßlich auch beim Inhalt problematisch. Milka erhält Negativpreis der "Chocolate Scorecard"
Das NGO-Bündnis "Be Slavery Free" hat für die "Chocolate Scorecard" weltweit 49 Hersteller und Händler nach verschiedenen Kriterien bewertet – darunter das Einkommen der Kakaobauern, Kinderarbeit, Pestizideinsatz und Entwaldung.
>In der Kategorie der mittleren und großen Produzenten belegt das Schweizer Unternehmen Halba mit einem Nachhaltigkeitswert von 85 Prozent den ersten Platz. Der Vorjahressieger Tony’s Chocolonely landete mit 83 Prozent auf dem zweiten Rang, gefolgt vom deutschen Hersteller Ritter Sport.
>Das sind die nachhaltigsten Schokoladenhersteller:
Halba 85 %
Tony's Chocolonely 83 %
Ritter Sport 71 %
CEMOI (Baronie) 69 %
Mars Wrigley 64 %
ETG/ Beyond Beans 59 %
Ferrero 58 %
Nestlé 58 %
>Andere deutsche Hersteller wurden deutlich schlechter bewertet. Der Berliner Süßwarenhersteller Storck, bekannt für Marken wie Toffifee und Merci, erhielt nur einen Nachhaltigkeitswert von 39 Prozent. Der einstige Kölner Schokoladenhersteller Stollwerk (Alpia, Sarotti), der mittlerweile zur belgischen Baronie-Gruppe gehört, wurde mit 37 Prozent bewertet.
>*Zwei Unternehmen – Starbucks und Mondelez, der Mutterkonzern von Milka – beantworteten den Fragebogen zur "Chocolate Scorecard" nicht. Gemeinsam mit weiteren Firmen erhielten sie dafür den Negativpreis "Bad Egg" (faules Ei).*