Star Wars verkam schon ab dem zweiten Film von 1980 zunehmend zur Seifenoper
Meist hört man, erst die Prequals hätten Star Wars ruiniert und das "Das Imperium schlägt zurück" der beste Star Wars Film wäre. Was Regie und Dramaturgie betgrifft, mag letzteres stimmen, aber ich behaupte, dass bereits mit diesem Film durch die Einführubng von platten Seifenoper-Elementen ala "Darth Vader ist Luke Skywalkers Vater und Prinzessin Leia seine Schwester" etc schon sehr viel von dem ursprünglichen Charme und der Faszination dieser Science Fiction Märchenwelt, die im ersten Film von 1977 aufgebaut wurde, wieder kaputt gemacht wurde.
Ich persönlich glaube nicht für eine Sekunde, dass George Lukas diese Plot Twists auf GZSZ Niveau bereits geplant hatte, als er das Drehbuch zum ersten Film schrieb. Mit Sicherheit stammen diese Ideen von einem der Mitautoren von "Das Imperium schlägt zurück". Im ersten Film sind Darth Vader und Anakin Skywalker endeutig zwei verschiedene Personen und es wird sogar eine Eiversuchts-Dreiecksbeziehung zwischen Han, Luke und Leia andgedeutet, was dann im zweiten Film komplett über den Haufen geweorfen wurde. Hardcore Star Wars Nerds, die genaueres Wissen, können das ja in die Kommentare schreiben.
Ab den Prequals kann man natürlich unendlich viel aufzählen, was das Franchise abgewertet hat. Am albernsten finde ich, dass die Kostümausstatter des ersten Films dem Characker von Alec Guinness eine Robe mit Kapuze gaben, weil er ein Eremit in der Wüste sein sollte, der in einer Höhle lebt. Diese Tracht haben dann spätere Kostümbildner zur traditionellen Tracht der Jedi Ritter uminterpretgiert, und seit dem laufen in allen Star Wars Medien die Mitglieder dieses als galaktische Ordnungsmacht dienenden Ordens wie höhenbewohnende Wüsteneremiten herum. Schon deshalb fällt es mit persönlich schwer, in die Geschichten einzutauchen und das Ganze ernst zu nehmen.