Hallo liebe Leute!
Ich bin gerade in der Bewerbungsphase für eine Ausbildung im öffentlichen Dienst und habe 2 Optionen offen:
-Verwaltungsfachangestellte bei BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) -> bereits Zusage erhalten
ODER
-Justizfachwirt bei einem Oberlandesgericht NRW -> Einladung zum Bewerbungsgespräch
Also ist die Frage jetzt beim Bund oder in der Justiz arbeiten? Ich bin sehr zwiegespalten.
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(Wichtig: Korrigiert mich gerne, wenn ich bei den Punkten falsch liege!)
Vorteil beim Justizfachwirt:
-Verbeamtung (und Beamtenanwärter schon direkt in der Ausbildung)
-Nur 2 Jahre Ausbildung
-Interessantes Themengebiet (Recht und Justiz)
Nachteil beim Justizfachwirt:
-Ich habe gehört, als Beamter in der Justiz wird man viel "herumgeschickt"
-Habe auch gehört, es herrscht ein Mangel in der Justiz wodurch man sehr viele Aufgaben übernehmen muss (in dem Zusammenhang habe ich auch Burnout-Risiko gelesen, ob es jetzt so drastisch ist, kann ich als außenstehende Person schwer beurteilen)
-etwas weniger Entwicklungsmöglichkeiten
-Einmal in der Justiz bleibt man da auch in der Regel
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Vorteil bei Verwaltungsfachangestellte BaFin:
-Ebenfalls Verbeamtung möglich (Stand so in der Stellenausschreibung -> wann und wie bin ich jedoch nicht ganz sicher)
-gute Entwicklungsmöglichkeiten
-Zwei feste Standorte, man wird nicht "rumgeschickt"
-Als Verwaltungsfachangestellte kann man auch in andere Bereiche einsteigen oder quereinsteigen (Kommunalverwaltung oder z.B. Quereinstieg Bibliothek wenn man das möchte)
Nachteil bei Verwaltungsfachangestellte BaFin:
-3 Jahre Ausbildung
-Erstmal kein Beamtenstatus
-Gehalt beim Einstieg niedriger als Justizfachwirt
Vielleicht arbeitet jemand von euch im Justizbereich oder bei der BaFin und kann seine Erfahrungen schildern. Das würde mir sehr weiterhelfen, ich bedanke mich schonmal!