Diese Frage geht explizit an die Auto-Enthusiasten unter euch und nicht an diejenigen, denen möglichst günstige Mobilität wichtig ist. Also die Art Auto-Fahrer, die Sonntags auch mal einfach zum Spaß fährt und nicht, weil man irgendwo hinkommen muss.
Was mich interessiert: Wie geht ihr finanziell mit dem Auto als Hobby um?
Sicherlich wird es den ein oder anderen geben, der sich in der glücklichen Situation befindet, Altersvorsorge, Haus, Traumwagen, Urlaube und Co. alles unter einen Hut bringen zu können. Für viele von uns wird die Wahrheit aber vermutlich eher so aussehen, dass das Budget begrenzt ist und ein Plus an Ausgaben in einem Bereich eine Ersparnis woanders erfordert.
Ich selbst spiele seit Jahren mit dem Gedanken meinen Traumwagen zu kaufen und bin mittlerweile auch in der Lage, Kaufpreis und laufende Kosten stemmen zu können. Nüchtern betrachtet bin ich mir aber natürlich der Tatsache bewusst, dass es absoluter Schwachsinn ist, sich einen teuren Klotz ans Bein zu binden (der obendrein noch Geld kostet), wenn das Geld stattdessen investiert sein könnte - zumindest, wenn man nicht bereits im Überfluss lebt. Ich habe aktuell keine Verwendung dafür, aber ob Rentenlücke, doch mal irgendwann Hauskauf oder sonst was, Geld haben ist im Zweifelsfall nie verkehrt.
Die Kehrseite ist die: Wie lange wird man als Normalbürger überhaupt noch in der Lage sein, einen Verbrenner fahren und betreiben zu können (oder zu dürfen)? Realistisch gesehen kann man sich auch gut gegen einen Totalverlust absichern. Garantie und Vollkasko sorgen dafür, dass man im Fall der Fälle das Auto eben mit X% Verlust wieder veräußern könnte.
Wie handhabt ihr das? #YOLO und ab dafür, oder doch lieber eine günstigere Alternative suchen (bspw. Golf R statt dem Audi RS6, den man sich eigentlich wünscht)? Vom Traum gänzlich verabschieden, um der Vernunft Willen?