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Erwerbsfähigkeit mit psychischer Erkrankung

Hallo zusammen, im vergangenen Jahr hatte ich insgesamt einen mehr als halbjährigen Aufenthalt in der Psychiatrie mit anschließender Tagesklinik.
Diagnosen habe ich mittlerweile auch fleißig gesammelt und zwar Angststörung, Zwangsstörung und jetzt eine schizoaffektive Störung.
Nun bin ich kurz nach meinen Klinikaufenthalt in die berufliche Reha gekommen und dort seit 3 Monaten. Jetzt hab ich aktuell ein Praktikum in einer Firma die mich auch grundsätzlich einstellen würden, ich fühle mich jedoch kognitiv aufgrund der schweren Medikamente und der Negativsymptomatik nicht so fit und belastbar.
Eventuell schätze ich mich auch schlechter ein als ich bin, die Chefin ist bis dato eigentlich ganz zufrieden. Aber es ist Mega herausfordernd, kann mir keine Sachen merken und bin in meinem Tun und Handeln eher unsicher.
Zur Zeit beziehe ich noch Bürgergeld und ich möchte auch einer Tätigkeit nachgehen, alle sagen ich soll die Stelle dann annehmen. Man wird also quasi dazu „gedrängt“ etwas zu machen, da der Arbeitsmarkt als Ungelernter etwas schwierig sei.

Aber was sind die Alternativen? Die Psychologin der Reha meint ich sei erwerbsfähig. Erwerbsminderungsrente kommt nicht in Frage, da ich noch nicht 5 Jahre eingezahlt habe. Denn ich habe über 4 Jahre eine schulische Ausbildung gemacht.

Arbeiten zu wollen,aber nicht zu können ist einfach Mist. Bin sehr verzweifelt. Welche Wege würde es denn geben in meiner Situation unter Berücksichtigung einer chronischen psychischen Erkrankung. Gerade macht sich die Post psychotische Depression einfach noch sehr bemerkbar.
Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen

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