u/Advanced-Resolve-753

Alle Drogen sind scheiße, auch Alkohol, Nikotin und Cannabis

Ich verstehe, wieso Menschen unterschiedliche Drogen konsumieren (Eskapismus, Bewältigung, Spaß haben, Grenzerfahrung, usw.), aber es nervt mich unglaublich, dass dieses Verhalten gesellschaftlich bei manchen Substanzen so anerkannt ist.

Und es nervt mich, dass, wenn ich Alkoholkonsum kritisiere, Menschen um die Ecke kommen und sagen: "Und deshalb Cannabis, das ist viel weniger schädlich!" - Ja, aber wenn du mit bestimmten psychischen Erkrankungen täglich Cannabis konsumierst, ist das auch kacke, für dich und für deine Mitmenschen. Und wenn du das mit Tabak rauchst oder bevor dein Gehirn ausgewachsen ist, dann ist das gesundheitlich gleich doppelt kacke. Und jaaaaaa, so vieles, was wir tun, ist gesundheitsschädlich, auch Zucker, auch zu viel Schreibtischarbeit, aber das ist hier nicht der Punkt.

Ich will nicht Menschen shamen, die Drogen konsumieren, aber mich nervt diese Selbstverständlichkeit und mich nervt, dass Konsumierende oft so abwehrend und teilweise fast schon aggressiv reagieren, wenn man die Widersprüche thematisiert oder um (gerade, was Zigaretten und Passivrauchen angeht) ein bisschen Rücksichtnahme bittet.
Und dass es teilweise genau die Menschen sind, die ohne ihr Feierabendbier und ihre Schachtel Kippen am Tag nicht können, die dann über Menschen herziehen, die illegale Drogen konsumieren. Raff dich, das einzige, was euch da unterscheidet, ist, dass gesetzlich eine völlig willkürliche, mit Tradition begründete, Grenze gezogen wurde. Sonst nichts.

Mir ist auch bewusst, dass das ein massiv konservativer Take ist, aber ich hab einfach zu viele Menschen in meinem (erweiterten) Umfeld, die ihren Konsum so als Teil ihrer Persönlichkeit hingenommen haben und mir dann immer wieder von gesundheitlichen Probleme erzählen (kann nicht schlafen, fühl mich fertig, habe dauernd Husten - no shit!), dass es ehrlich nervig ist.

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u/Advanced-Resolve-753 — 5 days ago