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Könnte Bayern es sich erlauben, ein mögliches Angebot über 200 Millionen Euro abzulehnen, über das bereits spekuliert wird?
Ich erzähle Ihnen dazu jetzt eine Geschichte aus der Vergangenheit.
Bitte.
Im Jahr 2009 hatten wir für Franck Ribéry ein unglaubliches Angebot vom FC Chelsea vorliegen. Das wäre damals ein neuer Transfer-Weltrekord gewesen. Ich bin damit dann zu unserem damaligen Finanzvorstand Karl Hopfner und Uli Hoeneß gegangen. Wir haben zwei Stunden darüber diskutiert, was wir mit diesem Angebot machen. An diesem Tag haben wir dann etwas Grundsätzliches entschieden: Dass wir in Zukunft keinen Spieler mehr verkaufen werden, den wir sportlich vermissen würden. Und dieses ungeschriebene Gesetz gilt bis heute. Für einen Spieler wie Olise gibt es kein Preisschild, das uns zucken lassen würde.
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Im Interview geht es unter anderem um Bayerns bevorstehendes Champions‑League‑Duell mit PSG und Rummenigges Einschätzung, dass diese Spiele der ultimative Härtetest für die Mannschaft sind. Außerdem spricht er über die langfristige Ausrichtung des Klubs - von Nachwuchsförderung über finanzielle Rahmenbedingungen bis hin zu Personalthemen wie Neuer, Kane und Müller.